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Hacks rund um Essensplanung & gesunde Ernährung
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06.11.2024
10
Min. Lesezeit
Nährstoffe 1x1: Basiswissen für gesunde Ernährung
Unsere Ernährungswissenschaftlerin erklärt das 1x1 der Makro- und Mikronährstoffe. So merkt ihr euch es garantiert!
Schon gewusst? Die Choosy KI hilft dir dabei, möglichst alle Nährstoffe mit deinem Plan abzudecken.
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Was sind Nährstoffe?
Nährstoffe sind Nahrungsbestandteile, die wir zum Leben benötigen. Der Körper nimmt Nährstoffe auf und verarbeitet sie weiter. Einige Nährstoffe kann der Körper unter Verwendung mehrerer Nährstoffe selbst herstellen. Das kann man sich wie einen chemischen Cocktail vorstellen. Andere Nährstoffe wiederum kann der Körper nicht selbst herstellen. Diese nennen wir essentielle Nährstoffe und wir müssen sie unbedingt aus der Nahrung aufnehmen, um dauerhaft gesund zu sein. Für eine gesunde Ernährung brauchen wir aber beide Arten.
Man könnte Nährstoffe nun in essentielle (z.B. Vitamin C) und nicht essentielle Nährstoffe (z.B. Vitamin D) aufteilen, um einen besseren Überblick zu bekommen. Allerdings würde uns das nicht allzu viel helfen. Weshalb das so ist, habt ihr sicher an den Beispielen schon selbst bemerkt: Es leiden mehr Menschen an einem Vitamin D Mangel, als an einem Vitamin C Mangel. Wie kann das sein, wenn der Körper das eine Vitamin selbst produzieren könnte? Ihr könnt euch das so vorstellen: Selbst wenn ihr das Rezept für einen (virgin😉) Mojito kennt, bringt euch das nichts, wenn ihr nicht alle Zutaten da habt.
Wir unterteilen Nährstoffe also erst einmal nicht danach ob sie der Körper selbst herstellen kann, sondern nach danach wie viel wir davon benötigen. Es gibt zwei Nährstoffgruppen:
- Makronährstoffe: Braucht der Körper in großen Mengen, wir messen sie in Gramm (g) in der Ernährung
- Mikronährstoffe: Braucht dein Körper in kleinen Mengen, wir messen in Milligramm (mg) oder sogar Mikrogramm (µg) in der Ernährung

Makronährstoffe
Was sind Makronährstoffe?
Makronährstoffe - kurz Makros - sind die Nahrungsbestandteile, die wir in großen Mengen benötigen und die uns Energie liefern. Es gibt drei Makronährstoffe, die uns jeweils unterschiedlich viel Energie liefern:
- Kohlenhydrate: 1 g liefert 4,1 kcal
- Fett: 1 g liefert 9,3 kcal
- Eiweiß (Proteine): 1 g liefert 4,1 kcal
Aber nicht nur die Menge an Energie, die sie uns liefern, ist unterschiedlich, sondern auch die Art, wie sie uns Energie liefern. Die benötigte Gesamtenergie (gemessen in kcal) ist von Faktoren wie Alter, Geschlecht und körperlicher Bewegung abhängig. Eine Übersicht von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung über die empfohlene Energiezufuhr in Abhängigkeit von diesen Faktoren gibt es hier.
Wie sollten Makros verteilt sein?
Für eine ausgewogene Ernährung brauchen wir also alle drei Makronährstoffarten. Damit du die optimale Verteilung der Makronährstoffe mit deiner Ernährung erreichen kannst, hilft es, wenn du lernst, in welchen Lebensmitteln welcher Makronährstoff überwiegt. Die empfohlene tägliche Makronährstoffverteilung sieht so aus:
- Kohlenhydrate: 50-60%
- Fett: 20-30%
- Eiweiß (Proteine): 15-25%
Beispiel: Wenn du eine Mitte 30 jährige Frau, ca. 1,65m groß, mit mittlerer körperlicher Aktivität bist, brauchst du täglich um die 2.100 kcal. Dabei sollte die Verteilung wie folgt sein:
- Kohlenhydrate: 1.050 - 1.260 kcal, was 256g - 307g pro Tag entspricht
- Fett: 430 - 630 kcal, was 46g - 68g pro Tag entspricht
- Eiweiß (Proteine): 315 - 525 kcal, was 77g - 128g pro Tag entspricht
Worauf sollte man bei den Makros achten?
Für eine gesunde Ernährung, sind alle Makronährstoffe gleichermaßen wichtig, weil sie dem Körper auf unterschiedliche Weise Energie liefern. Es gibt aber Daumenregeln zu den 3 Makronährstoffen, die dir dabei helfen für deinen Körper das Meiste aus ihnen rauszuholen
- Kohlenhydrate: Qualität über Quantität, Vollkorn schlägt Produkte aus fein gemahlenem Mehl
- Fette: Fett ist nicht gleich Fett, achte darauf, dass du mehr ungesättigte Fettsäuren als gesättigte Fettsäuren zu dir nimmst (Schau bei Produkten auf die Nährwerttabelle)
- Proteine: Zusammen sind sie stark! Eine Kombination verschiedener Proteinquellen (jede Quelle enthält eine unterschiedliche Kombi an Aminosäuren) ist am Besten
Bekannte Makro Diäten - welche wirken?
Aktuell sehr populäre Diäten sind die "low carb" und die "high protein" Diät. Weil sie so bekannt sind, möchten wir einmal kurz darauf eingehen, damit du sie für dich besser einordnen kannst.Eine Definition der Low Carb Diät findest du zum Beispiel hier in der amerikanischen National Library of Medicine. Ihr könnt euch merken:
- Very low-carbohydrate: <10% Kohlenhydrate oder 20 - 50g pro Tag
- Low-carbohydrate: <26% Kohlenhydrate oder weniger als 130g pro Tag
Meist findet man die untere Definition - bis 25% Energieprozent aus Kohlenhydraten - als Low Carb Einstufung. Ihr seht: Im Vergleich zu der empfohlenen Ernährung ist das sehr wenig. Wir empfehlen eine Low Carb Diät daher nicht dauerhaft umzusetzen. Die Definition von "High Protein" (auch gültig für einzelne Lebensmittel mit entsprechendem Claim) findest du zum Beispiel hier auf der Food Safety Seite der Europäischen Union. Sie liegt bei:
- High Protein: >20% Proteine als Anteil der Gesamtenergie
Ihr seht: Der Begriff "High Protein" entspricht im Grunde der Proteinmenge, die ohnehin empfohlen wird. Wegen der modernen Ernährungsweise, die recht kohlenhydrat- und fett-lastig ist, ist "High Protein" so trendig geworden. Eine "High Protein" Diät, also eine Ernährungsweise, die deinen Proteinbedarf abdeckt, empfehlen wir uneingeschränkt. Je mehr Sport ihr treibt, umso mehr könnt ihr euch an der empfohlenen Obergrenze von 25% orientieren.

Mikronährstoffe
Wenn Makronährstoffe, die Nährstoffe sind, die der Körper in großen Mengen braucht und die Energie liefern, sind Mikronährstoffe logischerweise das Gegenteil davon: Sie liefern keine Energie und wir brauchen sie nur in kleinen Mengen. Aber das macht sie keineswegs weniger wichtig. Denn wie heißt es so schön: manchmal steckt der Teufel im Detail. 😈
In den meisten einfachen Büchern und Zeitschriften rund um das Thema gesunde Ernährung (meist mit dem Ziel abzunehmen oder Muskeln aufzubauen), geht es noch immer primär um Makronährstoffe und Kalorienbilanz. Viele, die ein gesundheitliches Ziel haben, tracken ihre Kalorien oder vielleicht noch Proteine und Kohlenhydrate. Seit Kurzem sind bei dem ein oder anderen vielleicht noch Ballaststoffe hinzugekommen. Dabei sind Mikronährstoffe genauso wichtig. Denn: Habt ihr erstmal einen bestimmten Mangel an Mikronährstoffen kann das nicht nur euer Fitnessziel erschweren, sondern auch zu allerhand von gesundheitlichen Problemen führen. Es gibt zwei Arten von Mikronährstoffen: Vitamine und Mineralstoffe.
Vitamine
Von den bisher bekannten 20 Vitaminen sind 13 Vitamine für den Menschen essentiell. Sie werden unterschieden in wasserlösliche und fettlösliche Vitamine (Vitamin E, D, K und A). Fettlöslich bedeutet, dass diese Vitamine sich nicht in Wasser lösen, sondern Fett als Transportmedium brauchen. Wie gut Nährstoffe wie Vitamine aufgenommen werden können, kommt also auch auf die Kombination der Lebensmittel an. Jedes Vitamin übernimmt im Körper eine andere Funktion. Das sind die 13 Vitamine, die für den Menschen wichtig sind:
- Vitamin A - Retinol
- Vitamin B1 - Thiamin
- Vitamin B2 - Riboflavin
- Vitamin B3 - Niacin
- Vitamin B5 - Pantothensäure
- Vitamin B6 - Pyridoxin
- Vitamin B7 - Biotin
- Vitamin B9 - Folsäure
- Vitamin B12 - Cobalamin
- Vitamin C - Ascorbinsäure
- Vitamin D - Cholecalciferol
- Vitamin E - Tocopherol
- Vitamin K - Phyllochinon
Mineralstoffe
Bei Mineralstoffen gibt es auch wieder zwei verschiedene Arten, die sich vor allem wieder durch die Menge, mit der sie im Körper vorkommen (oder vorkommen sollten) einteilen lassen: Mengenelemente und Spurenelemente. Wie der Name schon angibt, kommen Mengenelemente im Vergleich zu Spurenelementen im Körper in größerer Menge vor (einzige Ausnahme: Eisen). Bei manchen gibt es Mindestmengen, bei anderen Maximalmengen, bei den meisten aber eher einen empfohlenen Bereich. Bei Überdosierungen treten toxische Wirkungen auf
Mengenelemente:
- Calcium - 2.000 bis 2.500 mg pro Tag
- Chlor - in etwa 2.300 mg pro Tag
- Kalium - in etwa 4.000 mg pro Tag
- Phosphor - 500 bis 600 mg pro Tag
- Schwefel - 900 bis 1.100 mg pro Tag
- Hydrogencarbonat - kann der Körper selbst bilden, keine empfohlene Dosis
- Sulfat - keine empfohlene Dosis
- Nitrat - 250 bis 300 mg pro Tag
- Fluorid - 3 bis 3,5 mg pro Tag
- Magnesium - 300 bis 350 mg pro Tag
- Natrium - in etwa 1.500 mg pro Tag
Spurenelemente:
- Arsen - max. 1 mg. pro Tag
- Bor - max. 0,5 mg pro Tag
- Chrom - max. 100 µg pro Tag
- Cobalt - 0,1 bis 0,2 µg pro Tag
- Eisen - 10 bis 15 mg pro Tag
- Fluor - 3 bis 7 mg pro Tag
- Iod - 180 bis 200 µg pro Tag
- Kupfer - 1 bis 1,5 mg pro Tag
- Mangan - 2 bis 5 mg pro Tag
- Molybdän - 50 bis 100 µg pro Tag
- Rubidium - in etwa 100 µg pro Tag
- Selen - in etwa 40 µg pro Tag
- Silizium - 20 bis 50 mg pro Tag
- Vanadium - 6 bis 18 µg pro Tag
- Zink - 10 bis 15 mg pro Tag
- Zinn - 1,5 bis 3 mg pro Tag
Alle empfohlenen Mengen sind abhängig vom Alter und Lebensumständen. Als Beispiel wurde hier eine erwachsene Person mittleren Alters gewählt (nicht schwanger, nicht stillend) genommen. Ihr seht: Es gibt sehr viele Mikronährstoffe. Die müsst ihr euch natürlich nicht alle merken. Aber was ihr euch merken solltet: Es ist wichtig, dass ihr bei keinem dieser Mikronährstoffe einen Mangel habt oder die empfohlene Maximalmenge ständig überschreitet. Bei manchem Mikronährstoffen wurden schon häufig Mängel bei Menschen festgestellt - zum Beispiel Zink (Anzeichen sind z.B. ein schwaches Immunsystem). Bei anderen Mikronährstoffen wiederum wurde bisher noch nie ein Mangel beim Menschen festgestellt. Dazu zählt zum Beispiel Mangan, was im Körper für Knorpel und Knochen benötigt wird. Alle manuell zu tracken wäre natürlich ein riesiger Aufwand. Deswegen haben wir für Choosy einen Algorithmus entwickelt, der ganz automatisch darauf achtet, dass ihr die richtigen Nährstoffe in der richtigen Menge zu euch nehmt. Alle Details zu den Nährstoffen, die in deiner geplanten Woche enthalten sind, findet ihr im Gesundheitsscore (einfach draufklicken!)

Bedarf & Mangel erkennen
Manche Nährstoffe kommen deutlich häufiger in unserer Nahrung vor als Andere. Das heißt unsere Ernährungsgewohnheiten als Gesellschaft, aber auch von uns ganz individuell, beeinflussen, wie wahrscheinlich ein Mangel bei jedem von uns ist. Wenn ihr euch vegan ernährt, sind bei euch andere Mängel (oder Überschüsse) wahrscheinlich, als wenn ihr euch pescetarisch ernährt. Aber auch der Kulturkreis spielt eine Rolle, weil in unterschiedlichen Ländern unterschiedliche Lebensmittel den Speiseplan bestimmen.
Woran erkennt man den eigenen Bedarf?
Der eigene Bedarf ist abhängig von verschiedenen Faktoren ab. Darunter fallen:
- Alter
- Geschlecht
- Größe
- Körpergewicht
- Körperliche Aktivität
- Ernährungsweise
Deswegen könnt ihr genau diese Faktoren bei Choosy angeben (auch für unterschiedliche Haushaltsmitglieder). Dadurch kann Choosy euren ganz persönlichen Bedarf berechnen und bei eurem Essensplan individuell berücksichtigen. Spezielle Lebensumstände wie Schwangerschaft, Stillen oder auch bestimmte Krankheiten oder Genesungszeiten verändern den Bedarf individuell. Übrigens: Wenn ihr schwanger seid oder stillt, könnt ihr auch das bei Choosy angeben. Basierend auf eurem Geburtstermin berechnet Choosy dann euren Nährwertbedarf und hilft euch dabei euch und euer Kind bestmöglich zu versorgen.
Wie wahrscheinlich ist ein Nährstoffmangel?
Wie wahrscheinlich ein Mangel bei jedem von uns auftritt hängt natürlich nicht nur davon ab, in welcher Menge wir welchen Nährstoff benötigst, sondern auch, in welcher Häufigkeit der Nährstoff in unseren Lebensmitteln vorkommt. Deswegen ist zum Beispiel ein Vitamin C Mangel deutlich seltener als ein Jodmangel - auch wenn Vitamin C als Werbeargument viel häufiger auf Produkten steht. Logisch - es kommt ja auch einfach häufiger vor. Also kann man es auch bei mehr Produkten vorne drauf schreiben (wenn ihr wisst, was ich meine 😉). Bei Choosy sind für alle Lebensmittel automatisch die passenden Makro- und Mikronährstoffe hinterlegt. Der clevere Gesundheitsscore berücksichtigt außerdem, wie wahrscheinlich ein Mangel bei den unterschiedlichen Nährstoffen ist und gewichtet die Nährstoffe, die seltener vorkommen & für dich wichtig sind höher als die, die häufig in Lebensmitteln vorkommen. Wenn Choosy euch einen Essensplan generiert, dann achtet der intelligente Algorithmus im Hintergrund automatisch darauf, dass alle Nährstoffe in eurem Essensplan gut abgedeckt sind.
Häufigste Mängel hierzulande:
Es gibt ein paar Mängel, an denen viele Menschen in Deutschland leiden.
- Jod - lies hier warum die WHO zuletzt vor Jodmangel gewarnt hat
- Eisen - insbesondere bei Frauen
- Vitamin D - insbesondere im Winter (wegen geringerer Sonneneintrahlung)
- Omega-3 - es sei denn du isst zwei mal die Woche Fisch oder Algen
- Vitamin B12 - vor allem bei Veganern
- Folsäure - da Folsäure nicht hitzebeständig ist, vor allem auch bei Schwangeren wegen erhöhtem Bedarf
Braucht ihr Nahrungsergänzungsmittel?
Ein Mensch hierzulande, der sich ausgewogen ernährt (flexitarische Ernährung) braucht nur im Winter ein Supplement von Vitamin D. Hier fehlt uns leider die Sonne - da kann die beste Ernährung nicht hinterherkommen. Ansonsten gibt es noch häufige "Spezialfälle", die sich aus den Mängeln oben ergeben:
- Für Menschen, die weniger als zwei mal die Woche Fisch & Algen essen: Omega 3 🐟
- Für Veganer oder Flexitarier, die wenig Fleisch essen & keine Milchprodukte zu sich nehmen: Vitamin B12, Eisen & Jod 🥩
- Für Schwangere Frauen, wegen des erhöhten Bedarfs: Folsäure 🤰
Achtung: Nahrungsergänzungsmittel haben auch Risiken. Wir raten unbedingt (!) davon ab wahllos Kombipräparate zu nehmen. Oft hemmen sie sich bei der Nährstoffaufnahme gegenseitig. Im schlimmsten Fall führst du dir selbst eine Überdosis zu und hast dadurch negative Nebenwirkungen (Migräne, Haarverlust etc.).
Testet euer Wissen
Aufgabe 1: Könnt ihr dieses Gericht verbessern?

Mögliche Lösung:
- Wir tauschen die Weizen-Pasta gegen ballaststoffhaltigen Bulgur (Alternativ auch einfach gegen Vollkorn-Pasta)
- Wir fügen noch leckere Pilze als pflanzliche Proteinquelle hinzu
- Wir fügen noch Kräuter & Paprika für gesunde Kohlenhydrate und wegen der wertvollen Mikronährstoffe (mehr dazu im nächsten Abschnitt) hinzu. Und damit die Gemüsemuffel happy sind, schneiden wir sie einfach ganz klein ;)
- Unsichtbarer Boost: Wir tauschen Sonnenblumenöl gegen Rapsöl aus und haben damit mehr gesunde, ungesättigte Fettsäuren.
Das Endergebnis kann sich sehen lassen & schmeckt auch großartig:

Aufgabe 2: Was ist gesünder? Das erste Bild oder das Zweite?
(1) Du versuchst richtig "gesund" zu essen und machst dir einen Salat (z. B. Blattspinat). Du verzichtest auf ein Dressing, um Kalorien zu reduzieren.

(2) Du entscheidest dich für einen Salat, machst dir eine leckere Sauce und Käse obendrauf (z.B. Ziegenkäse)

Antwort: Option (2). Sie hält dich nicht nur länger satt, was zu weniger Snacks & Heißhunger-Attacken führt, sondern durch die Kombination von grünem Gemüse (viel Vitamin K) und dem Fett in der Sauce & dem Käse kann dein Körper das Vitamin K besser aufnehmen.

Wie deckt Choosy deinen Nährstoffbedarf?
Choosy ist nicht nur ein Essensplaner – Choosy ist der Partner für eine ausgewogene Ernährung eurer ganzen Familie. In einem hektischen Alltag ist es oft eine Herausforderung, den Nährstoffbedarf von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen abzudecken, ohne Kompromisse bei Geschmack und Zeit zu machen.
Genau hier setzt Choosy an:
- Intelligente Planung: Choosy's KI erstellt einen Essensplan, der nicht nur lecker und abwechslungsreich ist, sondern auch auf die individuellen Bedürfnisse eurer Familie abgestimmt wird. Dabei achtet der kluge Algorithmus darauf, dass im Wochenplan alle Nährstoffe abgedeckt sind und optimiert den Nährstoffbedarf sogar für besondere Bedürfnisse wie zum Beispiel während einer Schwangerschaft.
- Nährstoff-Überblick: Mit dem Gesundheitsscore behält man den Nährstoffbedarf für alle Familienmitglieder ganz einfach im Blick. So weiß man genau, was auf den Tisch kommt.
- Gesunde Abwechslung: Entdeckt Rezepte, die sowohl den Kleinsten schmecken als auch den Erwachsenen neue kulinarische Freuden bereiten. So spart man Zeit und muss nicht doppelt kochen.
- Smarte Einkaufsliste: Aus eurem Wochenplan generiert sich automatisch eine Einkaufsliste, die euch hilft, gezielt und effizient einzukaufen und so den Stress im Supermarkt zu minimieren.
Mit Choosy wird gesunde Ernährung zum Kinderspiel. Choosy bietet euch die Alltagstipps und das Werkzeug, um eure Familie optimal zu versorgen und dabei den Vorrat im Blick zu behalten.

19.08.2025
4
Min. Lesezeit
Gesundes Mikrobiom: Lebensmittel statt Nahrungsergänzungsmittel
Erfahrt, wie ihr euer Mikrobiom mit einem ganz einfachen Hack dauerhaft stärken könnt und wie Choosy euch dabei hilft.
Schon gewusst? Choosy zeigt euch an, wie gut euer Wochenplan für euer Mikrobiom ist.
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Was ist das Mikrobiom?
Unser Körper ist voller winziger Lebewesen, genauer gesagt: Mikroben. Die meisten dieser Mikroben sind Bakterien. Und das Mikrobiom beschreibt die Summe aller Mikroben, die in und auf unserem Körper existieren. Der mit Abstand größte Teil dieser Mikroben lebt in unserem Darm - geschätzt etwa 30 Billionen. Wie du dir jetzt sicher schon vorstellen kannst, spielt also unsere Ernährung eine entscheidende Rolle. Zusammen wiegen diese in etwa so viel wie unser Gehirn.
Kaum zu glauben, aber wahr: Dein Mikrobiom ist genauso einzigartig wie dein Fingerabdruck. Nach deiner Geburt ist vor allem deine Nahrung für die Zusammensetzung und Gesundheit deines Mikrobioms entscheidend.
Ohne Mikroben in deinem Darm wäre eine normale Verdauung nicht möglich. Auch für unseren Stoffwechsel sind sie unerlässlich. Bakterien sind also in diesem Fall überhaupt nichts schlimmes. Im Gegenteil: Wir sind auf diese winzigen Helfer in unserer Darmflora genauso angewiesen wie sie auf uns.
Warum ist ein gesundes Mikrobiom wichtig?
Dein Mikrobiom hat viele wichtige Aufgaben, die einen enormen Einfluss auf deine Gesundheit und dein Wohlbefinden haben.
🫀 Zum Einen spielt es eine entscheidende Rolle für dein Immunsystem. Es verdrängt krankheitserregende Keime, sodass sich diese nicht in deinem Darm ansiedeln können. Zusätzlich stärkt es die Darmbarriere, sodass Krankheitserreger und andere schädliche Stoffe aus der Umwelt nicht über deinen Mund, durch deinen Darm dann weiter in deinen Körper gelangen können. Außerdem kann es Vitamine herstellen und deinem Körper helfen, zum Beispiel gegen Krebszellen zu kämpfen.
🧠 Zum Anderen unterstützen die Darmbakterien deine Verdauung. Sie können nicht verdauliche Nahrungsbestandteile abbauen, die Verdauungsbedingungen im Darm ideal halten, die Produktion von Verdauungssäften ankurbeln und die Darmbewegung beeinflussen.
❤️ Aber die wohl beste Wirkung ist: Es kann unsere Gefühle positiv beeinflussen. Dieses Wissen ist noch recht neu in der Forschung und wahnsinnig spannend. Immer mehr Daten zeigen, dass die Darmflora, die durch dein Mikrobiom geprägt wird, mit dem Zentralnervensystem kommuniziert und dadurch Gehirnfunktion und Verhalten beeinflusst. Vielleicht sagt dir der Begriff: "Hirn-Darm-Achse" etwas. Das ist eine Art Kommunikations-Autobahn zwischen den beiden Organen. Interessanterweise fließen dabei die meisten Informationen - knapp 90% - vom Darm zum Gehirn und nicht umgekehrt. Von wegen kopfgesteuert! Unsere kleinen Untermieter sind haben die Hosen an!
Immer mehr neue Studien belegen, wie wichtig die Darmflora für unsere Gesundheit ist und wie viele Krankheiten direkt oder indirekt mit einem geschädigten Mikrobiom in Verbindung stehen. Und immer deutlicher wird, wie wichtig vor allem die Ernährung für den Aufbau und den Erhalt eines gesunden Mikrobioms ist. Das Gute daran ist: Du hast deine Ernährung in der Hand. Die Meisten von uns scheitern dabei an der Umsetzung. Deswegen haben wir Choosy entwickelt, damit die Umsetzung für kinderleicht wird und Spaß macht. Erfahre weiter unten, wie Choosy auch für dich eine Hilfe sein kann gesund zu essen.
Wie bekommst du ein gesundes Mikrobiom?
Inzwischen weißt du: Dein Mikrobiom beeinflusst unglaublich viele Abläufe in deinem Körper und damit auch dein Leben und es gibt Billionen von Mikroben. Aber: nicht alle sind gut. Wir wollen natürlich nur die Guten stärken.
Viele Studien haben gezeigt, dass eine pflanzenbetonte Ernährung das Mikrobiom stark unterstützen und verbessern kann. Insbesondere Präbiotika - also Lebensmittel, die viele Ballaststoffe enthalten - sind enorm wichtig für die nützlichen Bakterien in deiner Darmflora.
Dein Mikrobiom möchte dabei besonders vielseitig und abwechslungsreich gefüttert werden. Du kannst dir das so vorstellen: Jede Mikrobenart braucht etwas Nahrung. Wenn du eine Mikroben-Art nicht fütterst, verhungert sie und stirbt aus. Was einmal weg ist, kommt so schnell nicht wieder. Wir merken uns also: Bei einseitiger Ernährung verringert sich die Vielfalt der Mikroben im Darm und deine Anfälligkeit für Krankheiten steigt. Das wollen wir also durch eine vielseitige Ernährung verhindern.
Außerdem hat jedes pflanzliches Lebensmittel neben den Hauptnährstoffen auch unterschiedliche "sekundäre Pflanzenstoffe". Die sind gut für die allgemeine Gesundheit und auch besonders förderlich für das Mikrobiom. Kurz gesagt: Je mehr verschiedene Pflanzen du isst, desto besser geht es deinen Darmbakterien - und damit auch dir! Inzwischen ist die Forschung dabei so weit, dass wir ganz konkrete Alltagstipps können: 30 Pflanzen pro Woche sind die magische Grenze.
Warum 30 verschiedene Pflanzen pro Woche?
Diese Zahl stammt aus einer Studie vom American Gut Project aus dem Jahr 2018. Dabei wurden die Darmbakterien von über 10.000 Freiwilligen analysiert. Das Ergebnis war, dass Teilnehmende, die 30 oder mehr verschiedene Pflanzen pro Woche aßen, mehr nützliche Darmbakterien hatten als diejenigen mit weniger pflanzlicher Vielfalt auf dem Teller.
Was zählt dabei als Pflanze?
30 verschiedene Pflanzen pro Woche zu essen, ist leichter als es auf den ersten Blick scheint. Denn bei dieser Betrachtung zählen neben Gemüse und Obst auch Kräuter, Nüsse, Samen und Vollkornprodukte mit. Da den Überblick zu behalten ist nicht so einfach. Deswegen zählt Choosy für dich alle Pflanzen, die du in der Woche isst.

Wie hilft Choosy deinem Mikrobiom?
Choosy hat einen Mikrobiom-Zähler. Der zeigt dir übersichtlich an, wie viele gesunde Pflanzen du in der Woche isst. So siehst du direkt, ob du dein Ziel, 30/30 Pflanzenarten pro Woche, erreicht hast. Aber nicht nur das: Choosy's cleverer Algorithmus schlägt dir Rezepte vor, die dir dabei helfen dich möglichst abwechslungsreich zu ernähren und dieses Ziel zu erreichen. Und noch mehr: Du siehst in deinem Gesundheitsscore, wie gesund deine Wochenplanung für dich ist und ob deine Zellen, deine Muskeln oder deine Haare die Nährstoffe bekommen, die sie brauchen. Dabei ist Choosy praktischer als eine Tracking App: Du musst nicht mühselig alles eingeben, sondern kannst die Intelligenz von der Choosy KI ✨ nutzen.
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24.01.2024
4
Min. Lesezeit
Diese kostenlose Hello Fresh Alternative musst du kennen!
Du möchtest dich gesund ernähren, deine Mahlzeiten selbst kochen, aber dabei Zeit und Geld sparen & eine gute Portion Abwechslung auf den Teller bringen? Okay, zugegeben, da klingt eine Kochbox erstmal gar nicht so schlecht. Wenn du Kochboxen wie z.B. die von Hello-Fresh schonmal ausprobiert hast, aber du bestimmte Zutaten nicht verträgst oder das Ganze dir trotzdem noch zu teuer oder kompliziert ist, nur nicht den Mut verlieren 😎. In diesem Artikel stellen wir dir eine kostenlose Hello-Fresh Alternative vor und vergleichen sie für dich.
Kleiner Spoiler: Nach diesem Artikel kannst du dich entspannt zurücklehnen und bekommst die Einkäufe für deine leckere, gesunde Woche geliefert. Versprochen, ohne zusätzliche Kosten!
Wieso überhaupt eine Kochbox?
Es gibt viele gute Gründe für eine Kochbox im Alltag. Jetzt mal ganz ehrlich, quasi unter uns: Wer hat Lust, sich jeden Tag den Kopf über's Essen zu zerbrechen? Es muss einfach schmecken, sättigen und gesund sein!
Die Vorteile einer Kochbox auf einen Blick:
- 📦 Zutaten fürs Essen liefern lassen
- 😋 Abwechslungsreiche, neue Rezepte
- 🕖 Zeit sparen
- 👩🏼🍳 Einfaches Kochen
- 💰 Geld sparen
- 🥕 Reste vermeiden
Ist dir schonmal aufgefallen? Eine Kochbox und ein guter Essensplan haben so ziemlich den selben Vorteil: Die Gerichte für die Woche sind fix eingeplant & alle Zutaten dafür werden bestenfalls nach Hause geliefert. Dadurch sparst du dir eine Menge Zeit, und Geld. Wieso dann nicht gleich eine kostenlose Essensplan-App nutzen, mit welcher du vom Sofa aus zu Supermarkt-Preisen einkaufen kannst? Choosy, zum Beispiel.
Choosy als kostenlose Hello Fresh Alternative
Wenn du es ganz simpel magst, Glückwunsch! Choosy ist quasi deine Kochbox zu Supermarkt-Preisen. Ohne viel Schnick-Schnack oder langem Rezepte-Auswählen. Aber dazu gleich mehr! Schauen wir uns Hello Fresh und Choosy mal genauer an:
Vergleich: Hello Fresh & Choosy Essensplan
👉🏻 Was kann Hello Fresh?
- Rezepte: Wahl zwischen mehr als 30 Rezepten pro Woche, die selbst ausgewählt werden
- Kosten: Preise abhängig von der Anzahl der Gerichte und Personen pro Woche. Eine einfache "Classic Box" mit drei Mahlzeiten für zwei Personen bekommst du ab ca 40€ zzgl Versand.
- Personalisierbarkeit: Auswahl von bis zu 10 Vorlieben, z.B. Veggie oder Vegan sowie die Anzahl an Personen & Gerichten
- Qualität: Nur selten in Bio-Qualität verfügbar
- Einschränkungen: Zutaten vorportioniert, daher keine Kontrolle über die genaue Menge der einzelnen Zutaten
- Verfügbarkeit: Nicht überall verfügbar, Auswahl an Gerichten variiert nach Region
- Bewertungen: 4,5 Sterne im App-Store und 4,6 im Playstore
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Auf den ersten Blick scheint eine Hello-Fresh Kochbox günstiger als der Einkauf im Supermarkt zu sein. Bedenke aber: Verpackungen im Geschäft sind oft größer & du hättest nach dem Kochen noch etwas übrig. Gewürze musst du in der Regel auch nicht jedes Mal neu kaufen.
👉🏻 Was kann Choosy?
- Rezepte: Über 2,500 automatisch vorgeschlagene Rezepte sowie die Möglichkeit, eigene Rezepte einzuplanen
- Kosten: Nutzung kostenlos, optional Premium-Version für ab 3,99€ / Monat, Lebensmittel zu normalen Supermarktpreisen
- Personalisierbarkeit: Angabe deines Ernährungsstils sowie Ausschließen bestimmter Zutaten möglich, sowie persönliches Zeit- und Budgetlimit
- Qualität: Auf Wunsch Bio-Präferenz, eigene Anpassung der Einkaufsliste
- Einschränkungen: Keine, Portionen können angepasst und Zutaten auf die Einkaufsliste hinzugefügt werden
- Verfügbarkeit: Lieferung oder Abholservice über Rewe
- Bewertungen: 4,9 Sterne im App- und Playstore
Fazit: Hello Fresh & Choosy Essensplan
Ob du eine Essensbox mit Hello Fresh oder deinen Essensplan mit Choosy erstellst, beide Optionen machen deinen Alltag entspannter. Es kommt ganz darauf an, auf was es dir im Alltag ankommt.
Hello Fresh eignet sich gut, wenn du wenig personalisieren möchtest, sondern einfach neue Rezepte entdecken willst. Dabei spielen Aspekte wie Bio oder die Transparenz über die Gesundheit der Rezepte keine große Rolle für dich.
Bist du Allergiker, magst bestimmte Zutaten nicht oder möchtest wissen, wie gesund deine Ernährung ist, ist Choosy eine tolle Alltagshilfe für dich. Besonders für Familien ist der Plan, der mit dem Partner geteilt werden kann, sehr komfortabel und ein echter Game Changer im Alltag!
Lohnt sich Choosy als Hello-Fresh Alternative?
Preislich günstiger & viele Rezepte - aber lohnt sich Choosy auch wirklich? Zuerst einmal: Viel falsch machen kannst du nicht, denn du kannst Choosy auch kostenfrei nutzen. Darüber hinaus erleichtert dir die App Dinge im Alltag, die eine reine Kochbox wie Hello Fresh nicht kann.
Das ermöglicht dir Choosy als Hello Fresh Alternative:
- € Angabe deines persönlichen Budgets pro Woche

- 😋 Personalisierte Rezeptvorschläge für Frühstück, Mittag- und Abendessen

- 📋 Passende Einkaufsliste mit allen benötigten Zutaten, die erweitert werden kann

- 📦 Lieferung der Zutaten über Rewe

- 👩🏼⚕️Unterstützung für eine gesunde Ernährung

- 👨👩👧👦 Integrieren anderer Haushaltsmitglieder

Du siehst: Die Funktionen von Choosy gehen weit über eine klassische Kochbox hinaus. Manchmal lohnt es sich einfach, Neues auszuprobieren - du kannst nur gewinnen: nämlich Zeit, Geld und richtig leckere Mahlzeiten!

20.12.2023
4
Min. Lesezeit
Heißhungerattacken: 8 Tipps, wie du sie loswirst
Du kennst das sicher: Du ernährst dich super, bis plötzlich dieser unwiderstehliche Drang nach Schokolade, Chips oder ähnlichem dich überfällt. Dieses Verlangen nach Süßem, Salzigem oder Fettigem ist der fiese Heißhunger. Mittlerweile kommt der so häufig vor, dass er schon fast normal zu sein scheint. Dabei schreit dein Körper in einer solchen Situation förmlich, dass ihm wichtige wichtige Nährstoffe fehlen. Also, was dagegen tun?
Woher kommen Heißhungerattacken?
Hunger ist erst einmal ein Signal von unserem Körper, dass er Nährstoffe braucht. Meist ausgelöst durch einen niedrigen Blutzuckerspiegel verlangt unser Körper nach Energie. Greifen wir in solchen Momenten auf ungesunde Snacks zurück, geraten wir schnell in einen Teufels-Kreislauf mit ständigen Heißhungerattacken!
Häufige Ursachen für Heißhungerattacken sind außerdem:
- Falsche Essgewohnheiten, z.B. keine regelmäßigen oder vollwertigen Mahlzeiten
- Mahlzeiten mit "leeren" Kalorien, z.B. Weißbrot oder Backwaren
- Schlafmangel
- Stress und Überforderung
- Radikale, einseitige Diäten
- Langeweile
- Frust und emotionale Belastung
- Hormonolle Schwankungen, Schwangerschaft oder Stillzeit
- Wachstumsphase bei Kindern und Jugendlichen
Welche Arten von Heißhungerattacken gibt es?
Je nachdem, was unserem Körper fehlt, können wir einen Drang zu unterschiedlichen Lebensmitteln haben. Am häufigisten haben wir in einer solchen Situation das Verlangen auf Salziges, Süßes oder Fettiges. Die Gründe hierfür sind sehr unterschiedlich:
Gründe für Heißhunger auf Salziges
- Calciummangel: Eine calciumarme Ernährung verstärkt den Appetit auf Salziges
- Flüssigkeitsmangel: Salz macht uns durstig und sorgt dafür, dass wir mehr trinken
- Natriummangel, z.B. durch starkes Schwitzen
- Prämenstruelles Syndrom (PMS) bei Frauen
Heißhunger auf Süßes: Was fehlt dem Körper?
- Greifst du oft zur Schokolade, kann ein Magnesiummangel die Ursache sein. Rohkakao liefert Magnesium, das hat der Körper womöglich bereits erkannt. Das ist aber kein Grund, zur Tafel Schokolade mit einer ungesunden Menge Zucker zu greifen 🫣.
- Auch zu wenig oder die falschen Kohlenhydrate können hier die Ursache sein. Gute Kohlenhydrate liefern dir zum Beispiel Kidneybohnen, Kichererbsen, Linsen, Haferflocken, Quinoa, Süßkartoffeln oder brauner Naturreis. Leere Kohlenhydrate solltest du reduzieren, wie zum Beispiel Weißbrot, Schokolade, Backwaren oder Zucker.
- Ein Mangel an Ballaststoffen kann Auslöser sein, dass du Heißhunger auf Süßes hast. Diese bekommst du durch gute Kohlenhydrate, findest du jedoch auch in Obst und Gemüse, besonders in Äpfeln, Beeren, Orangen oder Brokkoli, Rosenkohl, Karotten, Spinat und Grünkohl.
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Wenn dir das nächste mal jemand sagt, er hat ständig Heißhungerattaken, gib ihm doch einfach mal den Tipp, mehr Brokkoli oder Karotten zu essen!
Gründe für Heißhunger auf Fettiges
Hast du Heißhungerattacken auf fettige Lebensmittel, wie z.B. auf Pommes, liegt dem oft ein Mangel an gesunden Fettsäuren zugrunde. Besonders Omega-3-Fettsäuren sind gesund und lebensnotwendig und in solchen Fällen oft nicht in der benötigten Menge im Körper vorhanden.
8 Tipps: Was kann man gegen Heißhungerattacken tun?
Heißhungerattacken sind lästig und manchmal auch echt fies. Und besser fühlen lassen sie uns auch nicht! Hier sind die hilfreichsten Tipps für deinen Alltag, durch die du gar nicht erst in die Versuchung kommst, deinen Heißhunger mit schlechten Lebensmitteln zu stillen:
- Essensplanung: Ein Essensplan ermöglicht es dir, einen Überblick über deine Gerichte zu haben und so regelmäßig und ausgewogen zu essen
- Wissen, welche Nährstoffe du zu dir nimmst: Mit Choosy kannst du all deine Nährwerte deiner aktuellen Ernährung ganz einfach einsehen
- Richtig einkaufen: Was, wenn die ungesunden Snacks gar nicht zum Greifen nah sind? Kaufst du richtig ein und vermeidest Süßkram, kannst du ihn auch nicht zu dir nehmen
- Auf langsame Kohlenhydrate setzen: Dein Blutzuckerspiegel bleibt konstant und du bleibst länger satt
- Zu gesunden Snacks greifen: Statt Schokolade sind Cashews, Feigen oder Sonnenblumenkerne eine magnesiumreiche und gesunde Alternative. Statt Salzstangen oder salzigen Chips sind Oliven ein nährstoffreicher, gesunder Snack!
- Gute Fette: Statt Frittiertes und Burger braucht dein Körper Fette mit Omega-3-Fettsäuren, wie z.B. Lachs oder Raps-, Walnuss- und Leinöl
- Vermeide strenge Diäten: Damit bekommst du nur ständige Heißhungerattacken. Hier erfährst du, wie du gesund abnehmen kannst.
- Gewohnheiten auflösen: Heißhungerattacken können durch falsche Gewohnheiten untersützt werden, etwa, wenn du sie immer direkt stillst. Trinke stattdessen ein Glas Wasser oder iss eine ausgewogene Mahlzeit!
Fazit: Das hilft gegen Heißhungerattacken
Heißhungerattacken haben verschiedene Ursachen. Wenn du Heißhungerattacken vermeiden möchtest, solltest du vor allem darauf achten, dass du dich gesund und ausgewogen ernährst und deine Mahlzeiten dich auch gut sättigen. Anstatt auf strenge Diäten zu gehen oder zu wenig zu essen, solltest du auf Vollkornprodukte, viel Obst und Gemüse und komplexe Kohlenhydrate setzen. Am einfachsten funktioniert das im Alltag mit einem ausgewogenen Essensplaner wie Choosy.

Choosy jetzt hier herunterladen

20.12.2023
5
Min. Lesezeit
Abnehmen ohne Hunger: Die ultimativen Tipps in 2024
Auf Dauer Abnehmen funktioniert nicht mit einer Diät und strengem Kalorienzählen - das ist sogar von der Wissenschaft bewiesen. Und sind wir mal ehrlich: Spaß macht das ständige Kalorienzählen doch auch nicht! Dabei kannst du tatsächlich abnehmen und zeitgleich satt werden. Ziemlich vielversprechend, oder? Gleichzeitig förderst du deine körperlichen und mentale Gesundheit und bist in Summe glücklicher. Doch wie das Ganze?
Im Folgenden erfährst du alles über die wissenschaftlichen Erkentnisse zum Abnehmen bis hin zu 6 praxisnahen Tipps, die nicht nur auf dem Papier, sondern wirklich einfach in deinem Alltag funktionieren!
1) Abnehmen: Wieso Diäten nichts bringen
Zahlreiche Forschungsergebnisse zum Abnehmen belegen, dass Diäten nicht dauerhaft wirken: Wusstest du, dass 95 % der Diätwilligen innerhalb von zwei Jahren ihr Gewicht wieder zunehmen? Diäten können zwar kurzzeitig beim Abnehmen helfen, sind aber erfolglos, wenn es darum geht, den Gewichtsverlust zu halten. Immer wieder tauchen wissenschaftliche Studien auf, die zeigen, dass verschiedene Diäten gesundheitsschädliche Auswirkungen haben; so kann zum Beispiel eine langfristige Low-Carb-Diät das Sterberisiko deutlich erhöhen. Dazu kommt, dass Menschen, die eine Diät machen, sich oft nicht nur hungriger fühlen, sondern auch seltener satt und zufrieden sind mit dem, was sie essen.
Dabei gibt es so viele leckere Lebensmittel und Rezepte, die uns auf natürliche Weise sättigen und auf diese Weise (Über-)Gewicht reduzieren. Wie du dich nicht durch eine Diät quälen, sondern gesund und ausgewogen essen und damit deinen Körper optimal versorgen kannst, erfährst du gleich!
💡
Du hast schon oft versucht abzunehmen, aber immer wieder plagen dich Heißhungerattacken? Hier findest du nützliche Tipps gegen Heißhungerattacken, die du direkt umsetzen kannst!
2) Die 3 häufigsten Fehler beim Abnehmen
Wenn's ums Abnehmen geht, spalten sich die Meinungen. Oft prasseln die gut gemeinten Ratschläge von Bekannten zusammen mit diversen Produkten der Abnehmindustrie auf uns ein - wie soll man da den Durchblick behalten? Wir klären jetzt über die größten Fehler beim Thema Abnehmen auf!
- #1: Je weniger du isst, desto schneller nimmst du ab
Weniger essen klingt zwar nach einem guten Plan für ein Kaloriendefizit, ganz so "leicht" ist es aber nicht: Unser Stoffwechsel ist schlau, passt sich an und verbrennt von Zeit zu Zeit weniger Energie. Wenn du dann mit deinem langsamen Stoffwechsel wieder etwas mehr isst, kommt der Jojo-Effekt zustande, und du nimmst schneller als du gucken kannst wieder zu.
- #2: Alle Kalorien sind gleich viel wert
Der Kaloriengehalt eines Lebensmittels wird von Lebensmittelforschern im Labor gemessen, für unseren Körper spielen jedoch noch andere Faktoren eine Rolle, denn nicht jedes Lebensmittel kann in gleicher Weise als Energiequelle genutzt werden. Isst du eine Portion Erdbeeren und eine Portion Hühnerbrust, beide mit ähnlicher Kalorienmenge, werden diese von unserem Körper unterschiedlich aufgenommen. Die Erdbeeren enthalten schnell verdauliche Kohlenhydrate, die vom Körper leicht aufgenommen werden, während die Proteine in der Hühnerbrust eine längere Verdauungszeit und einen höheren Energieaufwand erfordern.
Der reine Vergleich von Kalorienwerten gibt dir keine gute Auskunft über das Lebensmittel. Kalorienzählen ist schon lange keine bewährte Methode mehr, um langfristig und gesund abzunehmen. Kalorien geben dir eine grobe Orientierung, aber keine Auskunft, ob sie sättigen oder dir die benötigten Nährstoffe geben. Das einzig Positive bleibt wohl das Gehirnjogging beim Rechnen!
- #3: Diätprodukte helfen beim Abnehmen
Zuckerfreie Soft-Drinks, Diät-Schokoladen oder Light-Joghurt-Varianten: In Deutschland ist der Begriff "light" nicht klar definiert - und daher kein guter Richtwert beim Kaufen eines Produkts. Light kann bedeuten, dass das Produkt weniger Zucker oder Fett enthält, kann sich aber auch auf Kohlensäure oder Alkohol beziehen. Die Ausnahme bilden Milchprodukte: Hier gibt es bei den light-Varianten einen maximalen Fettgehalt. Wie viel Fett und Zucker in solchen Produkten reduziert wird, zeigt jedoch immer erst die Nährwerttabelle. Hinter "Diät-Produkten" verstecken sich oft Produkte für Diabetiker - klassischer Zucker wird durch Fruchtzucker ersetzt, was so ziemlich auf den selben Kaloriengehalt hinausläuft. Es gibt außerdem sehr gesunde Lebensmittel, die dich gut sättigen und so ganz automatisch abnehmen lassen - mehr dazu erfährst du im Laufe des Artikels!
💡
Grundsätzlich solltest du immer auf die Zutatenliste schauen. Gerade beim Abnehmen, aber auch sonst gilt: Wenn Zucker (Glucosesirup, Saccharose) oder Fette (Pflanzenfett, Öl) am Anfang der Liste stehen, sollte das Produkt lieber nicht in deinem Einkaufswagen landen.
Gesund abnehmen: Was ist der gesündeste Weg abzunehmen?
Um abzunehmen und deinen Körper mit dem zu versorgen, was er braucht, ist ein ausgewogener Ernährungsplan der beste und gesündeste Weg. So behältst du über die Woche den Überblick darüber, was du isst, ohne dabei strenge Verbote einhalten zu müssen. Denn wenn du dir Verbote setzt, ist das Bedürfnis danach meist noch viel größer! Ein individueller Essensplan eignet sich perfekt, um deine Bedürfnisse von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß in einem ausgewogenen Verhältnis zu befriedigen und dann fast schon wie von selbst Gewicht zu verlieren.
Bestimmt denkst du jetzt, dass du dafür viel Zeit aufwenden oder Geld ausgeben musst. Das stimmt gar nicht! Viele Menschen gehen dafür zu einem Ernährungsberater - das ist aber meist nicht nötig.
💡
Choosy ist eine Empfehlung für alle, die einen individuellen Plan ganz gemütlich von Zuhause aus bekommen wollen. Die vielen Informationen über Ernährung können verwirrend sein, daher ist eine einfache Unterstützung im Alltag super hilfreich.
Mit Choosy
👩🏼🍳 bekommst du einen fertigen Plan mit genau den Rezepten, die zu deinem Geschmack und deinem Lebensstil passen
💚 wirst du auf deinem Weg zu einer gesünderen Ernährung unterstützt und kannst guten Gewissens deine Mahlzeiten genießen
👀 lernst du, was zu einer ausgewogenen Ernährung dazu gehört und bekommst detaillierte Einblicke und Empfehlungen für deine Ernährung

"Seit ungefähr einem halben Jahr begleitet uns Choosy in unserem Alltag. Ich koche nur ein Gericht für uns alle, was meinen Kindern und meinem Mann schmeckt, und hab ganz nebenbei schon einige Kilos verloren. Ich möchte Choosy nie mehr missen!" - Elisa, 34
Gesund essen & in Form bleiben
6 Tipps: Wie fängt man am besten an abzunehmen?
Hast du einen Ernährungsplan, oder planst du deine Woche, bekommst du automatisch ein Gefühl dafür, was deinem Körper gut tut, und was nicht. Damit ist bereits der Grundbaustein für eine ausgewogene Zukunft gelegt - anders als bei Abnehm-Programmen oder Diäten. Darüber hinaus gibt es aber noch ein paar ziemlich praktische Tipps, die das Abnehmen einfacher machen.
Das sind die einfachsten Tipps, wie du auf gesundem Weg abnehmen kannst:
- "Clean Eating" - Streng genommen nichts neues, da unsere Oma schon so gekocht hat: Das bedeutet, überwiegend frische und unverarbeitete Zutaten zu verwenden, zum Beispiel Obst und Gemüse, frischer Fisch, Hülsenfrüchte oder Reis. In der Regel verlierst du so automatisch Kilos, da du weitestgehend auf Fast Food oder zugesetzten Zucker verzichtest
- Viele Ballaststoffe: Ballaststoffe sind nicht nur super gesund, sondern auch wahre Abnehm-Helden. Sie vergrößern das Volumen der Nahrung, bleiben aber größtenteils unverdaut und besitzen eine niedrige Energiedichte. Sie befinden sich zum Beispiel in Gemüse wie Brokkoli oder Karotten, Hülsenfrüchte wie Linsen oder Obst wie Birnen und Äpfeln
- Gesunde Fette: Die richtigen Fette - halt dich fest - unterstützen den Abnehm-Prozess sogar! Bis zu 30% deiner Nahrungszufuhr sollten gesunde Fette ausmachen. Fette steuern den Hormonaushalt und halten unsere Hormone in Balance. Außerdem fördern sie den Muskelaufbau, was wiederrum dazu führt, dass mehr Kalorien im Ruhezustand verbrannt werden
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Gesunde Fette findest bekommst zum Beispiel durch Lebensmittel wie Avocados, Mandeln, Leinöl, Chia Samen oder Lachs. Vermeiden solltest du besser Wurst, fettes Fleisch und fetten Käse, Butter und Schmalz, Palm- und Kokosfett.
- Feste Schlafroutine: Wer zu wenig schläft (unter 7 Stunden), produziert weniger des Schlafhormons, welches dafür verantwortlich ist, dass Fettspeicher über Nacht abgebaut werden. Eine feste Schlafroutine von 7-8 Stunden Schlaf pro Nacht ist sinnvoll, und das nicht nur, um Fett zu verbrennen!
- Zeit zum Essen nehmen: Stress kann sich kontraproduktiv auf das Abnehmen und auf deine Ernährung auswirken. Es ist wichtig, sich bewusst Zeit fürs Essen zu nehmen. Zum einen bekommst du so ein viel besseres Gefühl dafür, wann du wirklich satt bist, zum anderen reduzierst du emotionale Belastungen und Heißhunger-Attacken.

18.12.2023
8
Min. Lesezeit
Du möchtest eine Ernährungsberatung? Lies zuerst das!
Was bringt mir eine Ernährungsberatung?
Eine Ernährungsberatung vermittelt Wissen über das Thema Ernährung, mit dem Ziel, ernährungsbedingte Krankheiten zu vermeiden und die allgemeine Gesundheit zu erhalten. Sie ist also eine Unterstützung, um das eigene Essverhalten individuell zu verbessern.
💡
Kenne den Unterschied: Ernährungsberatung vs. Ernährungstherapie: Im Gegensatz zur Ernährungstherapie dient eine Ernährungsberatung der Prävention, also dem Vorbeugen, von Krankheiten und richtet sich daher an gesunde Menschen - manchmal, aber nicht zwingend, in besonderen Lebenssituationen. Doch mehr dazu gleich!
Die Vor- und Nachteile einer Ernährungsberatung auf einen Blick:
✅ Du wirst umfassend, meist fachlich beraten
✅ Es wird gezielt auf deine Situation und deine Ziele eingegangen
✅ Ein Ansprechpartner, der all deine Fragen und Anmerkungen berücksichtigt
❌ Jeder kann sich als "Ernährungsberater" bezeichnen
❌ Eine Ernährungsberatung ist teuer
❌ Die Kosten werden meist nicht komplett von der Krankenkasse übernommen
❌ Hoher Aufwand, den passenden und für dich richtigen Berater zu finden
Für wen ist eine Ernährungsberatung sinnvoll?
Eine Ernährungsberatung hilft dir in verschiedenen Lebenssituationen. Vor allem, wenn du
- dich gesünder ernähren möchtest
- zu schlechtem Essverhalten neigst
- einer bestimmten Ernährungsform, z.B. vegan oder keto, nachgehst
- einen Nährstoffmangel hast
- unter Unverträglichkeiten leidest
In solchen Situationen ist es oft schwierig, die richtigen Rezepte zu finden oder den Durchblick zu bewahren, wie gut die aktuelle Ernährung für den eigenen Körper ist. Eine Ernährungsberatung hilft, du kannst dir oft den Aufwand und die Kosten sparen und deine Ernährung zum Beispiel mit Choosy nachhaltig verbessern und so sogar langfristig dranbleiben.
💡
Wusstest du, dass jeder Mensch sich als Ernährungsberater bezeichnen kann? Der Beruf ist nicht geschützt, was bedeutet, dass auch Menschen ohne Studium, Ausbildung oder Schulung diese Bezeichnung annehmen können.
Bei der Ernährungstherapie handelt es sich um einen Heilberuf, für welchen man eine entsprechende Ausbildung absolvieren muss. Der Begriff wird umgangsprachlich oft mit der reinen Ernährungsberatung verwechselt, es ist aber wichtig, hier zu unterscheiden. Eine solche Therapie macht zum Beispiel Sinn, wenn du an Fettleibigkeit oder Diabetes leidest.
Fühlst du dich mit dem Thema Ernährung überfordert oder fällt es dir schwer, das Wissen im Alltag umzusetzen, ist der kostenlose Weg mit Choosy genau richtig für Dich. Du erfährst gleich mehr darüber!
Wie kann ich eine Ernährungsberatung in den Alltag integrieren?
Um im Alltag gesund zu essen, musst du wissen, was dein Körper in welcher Menge braucht. Hast du diese Klarheit, liegt es langfristig - ob mit oder ohne Ernährungsberatung - an dir selbst.
Egal, ob du eine Ernährungsberatung in Anspruch nimmst, oder nicht: Sich dauerhaft gut zu ernähren muss keinen Verzicht bedeuten und kann langfristig beibehalten werden. Das schaffst du zum Beispiel mit Helfern wie Choosy, einer kostenlosen App, mit der du dich quasi wie von selbst gut ernährst. Wie in einer klassischen Ernährungsberatung ermöglicht Choosy
- die Berücksichtigung individueller Ernährungsbedürfnisse, wie z.B. Gewicht, Alter, Unverträglichkeiten und Ernährungsstil
- eine Auswahl an Rezepten, in Summe sogar über 1500, von welchen dir genau die vorgeschlagen werden, die zu dir passen
- das Hinzufügen eigener Rezepte, z.B. die, die von deinem Ernährungsberater empfohlen wurden
- wertvolles Wissen und Transparenz über deine aktuelle Ernährung anhand deines persönlichen "Gesundheitsscores", welcher dir die Ausgewogenheit deiner Rezepte über die ganze Woche aufzeigt
- das Einsehen wichtiger Nährwerte und Lebensmittelgruppen mit konkreten Empfehlungen für dich
All diese Punkte tragen dazu bei, gesund zu bleiben - also genau das, worauf auch eine Ernährungsberatung abzielt. Du kannst deine Ernährung gleich mit Choosy umstellen oder Choosy zusätzlich zur Ernährungsberatung nutzen, um die Tipps langfristig in deinen Alltag zu integrieren. Schauen wir uns jetzt einmal die Schritte einer Ernährungsberatung genauer an!
Wie viel kostet eine Ernährungsberatung?
Die Gesamtkosten für eine Ernährungsberatung mit 5 Sitzungen liegen bei 350-600€. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in der Regel einen Anteil von 80%. So liegen die Gesamtkosten, die du alleine tragen musst bei 70-120€.
Wie viel übernimmt die Krankenkasse bei einer Ernährungsberatung?
Für Kinder und Jugendliche wird eine Ernährungsberatung in der Regel vollständig übernommen. Bei Erwachsenen bezuschussen die gesetzlichen Krankenkassen die Beratung wie folgt:
- Techniker Krankenkasse (TK): 85% bei 5 Sitzungen
- DAK -Gesundheit: 80% mit Maximalbetrag von 75€/Sitzung
- BKK: 80% mit Maximalbetrag von 40€/ Sitzung und 5 Sitzungen
- Barmer: Erstberatung bis zu 40€, Folgeberatungen bis zu 30€
- AOK: bezuschusst selten, bietet eigene Ernährungsberater an
Private Krankenkassen sind nicht verpflichtet, Anteile zu übernehmen. In diesem Fall hängt es von dem Paket ab, das du bei der Krankenkasse in Anspruch genommen hast.
💡
Es kann sein, dass du mehr Sitzungen brauchst oder dass deine ausgesuchte Ernährungsberatung teurer ist - am besten machst du deiner Krankenkasse noch vor der ersten Sitzung einen Kostenvoranschlag, um auf Nummer sicher zu gehen. Krankenkassen übernehmen nur die Beratungen, die von zertifizierten Beratern durchgeführt werden - darauf solltest du bei der Auswahl achten!
Wie läuft eine Ernährungsberatung in der Regel ab?
Eine klassische Ernährungsberatung besteht aus 4-5 Sitzungen über mehrere Monate, die du dir ungefähr so vorstellen kannst:
- Kennenlernen & Schilderung der aktuellen Situation
Um Ratschläge, Wissen und Handlungsempfehlungen passend zu deinen Anliegen geben zu können, wird in einem Erstgespräch alles rund um deine Essgewohnheiten und deinen Lebensstil offen kommuniziert. Manchmal passiert das auch schriftlich im Rahmen eines Fragebogens. Hier gibst du z.B. dein Alter, dein Gewicht, deine Größe oder Allergien an und es wird geschaut, wie hoch dein Muskel- oder Fettanteil ist. Außerdem sprichst du hier bereits über deine Ziele mit der Beratung.
2. Vorgefertigter Ernährungsplan
Je nach dem, welche Ziele du hast, bekommst du einen fertigen Ernährungsplan mit konkreten Handlungsempfehlungen in deinem Alltag. Dazu gehört nicht nur, was du isst, sondern auch wie häufig.
3. Folgegespräche, um Erfolge zu messen und Fragen zu klären
In den folgenden Gesprächen wird geschaut, ob du deinen Zielen näher kommst. Hast du Probleme oder konkrete Fragen zu deinem Plan, werden sie an dieser Stelle geklärt. Passt dir etwas an deinem Plan nicht, können Anpassungen vorgenommen werden.
4. Abschließendes Gespräch
Dieses Gespräch bezieht sich vor allem auf deine Zukunft, denn die richtige Ernährung sollte langfristig beibehalten werden. Viele Menschen haben nach einer Ernährungsberatung Probleme, ihre Fortschritte im Alltag beizubehalten. Du bekommst im abschließenden Gespräch häufig Tipps, wie du selbstständig auf eine ausgewogene Ernährung achten kannst - von jetzt an liegt es an dir!
Ernährung umstellen: Wie Choosy dabei hilft
Eine Ernährungsberatung ist super kostspielig und bedarf viel Zeit, z.B. um den richtigen Ernährungsberater zu finden oder die Kostenübernahme mit der Krankenkasse zu klären. Sie ist deshalb aber nicht weniger wichtig. Damit du deinen inneren Schweinehund langfristig überwindest, zeigen wir dir jetzt, wie du deine Ernährung mit Choosy ganz unkompliziert umstellen kannst. Versprochen: Es ist kinderleicht!
1) Profil anlegen & Choosy für dich personaliseren
Damit Choosy einen perfekt auf dich abgestimmten Plan entwerfen kann, werden ein paar grundlegende Informationen gebraucht. Genau diese braucht auch dein Ernährungsberater, um den perfekten Plan für dich zu entwerfen. Je mehr du hier angibst, desto besser passt der Plan auf deine Bedürfnisse. Folgende Informationen kannst du mit Choosy teilen:
- Alter, Geschlecht, Größe
- Gewicht, Aktivitätslevel
- Ernährungsweise
- Unverträglichkeiten/Allergien
- Zutaten, die ausgeschlossen werden sollen

Übrigens: Neben den gesundheitlichen Aspekten kannst du auch einen Zeitrahmen, dein Budget oder weitere Haushaltsmitglieder anpassen!
2) Dein fertiger Ernährungsplan
Choosy erstellt deinen Plan in wenigen Minuten. Du kannst ihn dann in Ruhe anschauen und die Rezepte mit einem Klick bestätigen. Wenn dir ein Rezept nicht gefällt, kannst du einfach weiter swipen und den Vorschlag, der passt, auswählen. Wenn du eigene Rezepte, z.B. die einer früheren oder aktuellen Ernährungsberatung hast, kannst du diese ganz einfach eintragen und in deine Wochenplanung mitaufnehmen. So bleibst du sehr flexibel!

3) Alles über deine Ernährung erfahren und lernen
Bereits während der Rezeptauswahl siehst du anhand deines "Health Scores", wie gesund dein Plan ist und kannst Rezepte so noch besser - je nach deinem Ziel oder Wunsch - bewerten. Der Wert auf einer Skala von 1-10 zeigt dir anschaulich, ob deine Ernährung ausgewogen ist oder ob dir Nährstoffe fehlen. Klickst du deinen Score an, werden dir die wichtigsten Informationen bereitgestellt. So macht gute Ernährung endlich Spaß - sagen die Nutzer:innen:
💡
"Choosy macht die Mahlzeitenplanung so viel einfacher und macht richtig viel Spaß sie im trubeligen Familienalltag zu nutzen!" - Meli
💡
"Diese App macht Lust aufs Kochen!" - Jenny

Die 6 besten Tipps, wie du langfristig deine Ziele erreichst
Ob beim Thema Ernährung, beim Sport oder in sonstigen Lebenssituationen: Der Anfang ist nicht das Problem, das Dranbleiben ist es! Hier kommen unsere 6 besten Tipps für deinen Alltag, wie du deine Ernährung langfristig umstellen und verbessern kannst:
- Die Routine, Gerichte für die Woche (z.B. am Montag) vorauszuplanen und dann einmal groß Einkaufen zu gehen hilft, den Überblick über die Mahlzeiten und den Einkauf zu bewahren. Musst du dank Choosy die Essensplanung nichtmal selbst übernehmen, ist das umso besser!
- Verbiete dir keine Lebensmittel oder geh auf strenge Diäten, sondern konsumiere bewusst und in richtigen Maßen. Es kommt nicht auf jede einzelne Mahlzeit oder jedes einzelne Lebensmittel an, sondern auf eine in Summe ausgewogene Ernährung
- Zucker abgewöhnen: Wir werden mit ca 12.000 Geschmacksknospen geboren, verlieren jedoch im Laufe des Lebens so viele, dass wir als alte Menschen nur noch rund 4000 oder weniger besitzen. Wenn du aufhörst, raffinierten Zucker zu essen, erholen sich deine Geschmacksknospen, und du entwöhnst dich von unnatürlicher Süße, also dem schädlichen Zucker.
- Bestimmte Routinen (schon beim Einkauf!) helfen dabei, ungesunde Lebensmittel durch gesunde Lebensmittel auszutauschen, z.B.
🍞 Toast oder Weißbrot durch Vollkornbrot
🥣 Cornflakes durch Haferflocken
🍫 Süßigkeiten & Knabbereien durch (getrocknetes) Obst und Nüsse
🧃 Soft Drinks durch selbst gemachten Eistee und Tee
🥐 Weißmehl durch Dinkelmehl
☕️ Zucker, z.B. im Kaffee, durch Stevia oder Agavendicksaft
Auch wenn sie wie "Kleinigkeiten" klingen und im Alltag keinen großen Unterschied machen, machen sie für unsere Gesundheit den wesentlichen Unterschied. Oft schmecken wir gar keinen großen Unterschied oder gewöhnen uns schnell daran - und unser Körper dankt es uns! - Meide Fallen, die den Schweinehund herausfordern: Am besten du gehst gesättigt einkaufen, denn so greifst du viel weniger zu schnellen Snacks wie dem Schokocroissant beim Bäcker! Mit Choosy kaufst du nur einmal in der Woche ein - wenn du möchtest, sogar online - und reduzierst diese Fallen erheblich
- Gewöhne dir an, zu jeder Mahlzeit ausreichend Gemüse zu essen: Besonders beim Frühstück wird Obst und Gemüse oft vernachlässigt, dabei pimpen Gurken oder Tomaten das Brot direkt auf und geben uns wichtige Vitamine. Es sind oft Kleinigkeiten, die du in deine täglichen Mahlzeiten integrieren kannst, zum Beispiel
🌱 einen morgendlichen Smoothie mit verschiedenem Obst & Gemüse, das du Zuhause hast
🍎 Obst in deinem Müsli oder Veggies auf deinem Brot
🥗 einen Beilagensalat zu Mahlzeiten mit weniger Gemüse
🍝 eine Mischung aus normalen Nudeln mit "Zoodles" (Nudeln aus Zucchini)
Fehlen dir Ideen, schau doch mal bei unseren liebsten Gemüse-Rezepten vorbei - sie gehen super schnell und sind damit perfekt für den Alltag geeignet!
💡
Übrigens: Wiederholen wir etwas 21 Tage lang, wird es zur Gewohnheit. Routinen kannst du also schneller entwickeln, als du denken magst! Hast du die Gewohnheit erstmal etabliert, so greift dein Körper schon unbewusst zu diesen Alternativen. Das ist dann wie bei den Marken, die wir schon immer kaufen, weil wir es von Zuhause so gewohnt waren!
Ernährungsberatung: Unser Rat für dich
Spätestens jetzt weißt du, ob du eine Ernährungsberatung brauchst oder deine Ernährung mit Choosy umstellen kannst. Egal, ob du eine Ernährungsberatung in Anspruch nehmen möchtest, oder nicht: Wenn du auf deine Gesundheit achten willst, hast du mit Choosy bequem die Möglichkeit, das von Zuhause aus zu tun. Schließlich gibt es nichts zu verlieren, und der größte Gewinn - ganz neben der Zeit- und Kostenersparnis und den leckeren Rezepten - ist deine Gesundheit.


12.12.2023
8
Min. Lesezeit
Mittagessen für Kinder: Schnelle, einfache Ideen und Rezepte
Zwischen dem Kita-Abhol-Sprint, der Waschmaschine, die piepst, und dem fast hoffnungslosen Versuch, das Spielzeugchaos zu bändigen, kommt schon die nächste Challenge auf dich zu: Schon wieder Zeit fürs Mittagessen! Bestimmt kennst du das Dilemma zwischen nahrhaft und lecker auch: Die kleinen Energiebündel brauchen eine Mahlzeit, die ihnen genug Kraft für den restlichen Tag gibt, aber schmecken muss es auch. Kein Grund zur Sorge, denn das tägliche Grübeln muss doch gar nicht sein!
Du bekommst jetzt Rezepte, ganz viel Wissen und Alltagstipps an die Hand, mit denen das Mittagessen für die ganze Familie in Zukunft entspannter & trotzdem super lecker wird.
1) Wie wichtig ist das Mittagessen für Kinder?
Weil Kinder noch wachsen und in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung sind, brauchen sie viel Energie, Proteine, Vitamine und Mineralstoffe - und die bekommen sie durch die richtigen Mahlzeiten. Ein warmes, vollwertiges Mittagessen hilft ihnen dabei, all das zu bekommen, was sie brauchen, um mittags ausgiebig zu lernen, spielen und toben!
Besonders bei Kindern ist die Atmosphäre, in der gegessen wird, von großer Bedeutung. Wenn Papa am Handy sitzt, während Mama die neuen Prospekte durchliest, wird dem Kind schnell ein falsches Bild von "gemeinsamem" Essen vermittelt. Es ist wichtig, am Tisch ausgiebig mit seinem Kind zu kommunizieren, ihm Dinge zu erklären und gleicherweise genügend Zeit zu geben, vom Erlebten zu berichten. Denn ein entspanntes Miteinander fördert die Essgewohnheiten beider, der Eltern sowie Kinder.
Kinder lernen beim Essen nicht nur den Umgang mit Besteck und Tischmanieren, sondern auch ihre Einstellung zu Lebensmitteln - z.B. durch Nachahmen, Interaktion, und Kommunikation. Um deinem Kind einen gesunden Bezug zum Essen zu ermöglichen, nutze seine Neugier um es über das Thema aufzuklären. Woraus bestehen einzelne Lebensmittel, wo kommen sie wirklich her, bevor sie im Supermarkt gelandet sind, und wie werden sie hergestellt?
💡
Wenn du nicht weißt, wie du deine Kinder am besten in das Thema Essen einbeziehen sollst, haben wir hier einen tollen Tipp für dich: Mit Choosy kannst du kostenlos einen Essensplan für die ganze Woche erstellen. Choosy ist so einfach gestaltet, dass du deine Kinder spielerisch in die Entscheidung, was es zu essen gibt, mit einbeziehen kannst. Zum Beispiel, in dem ihr eine Mahlzeit gemeinsam aussucht. Lass dein Kind auch mal durch Gerichte swipen - das macht Spaß und weckt Neugierde. Nach dem Essen könnt ihr dem Gericht dann gemeinsam Sterne vergeben. So weckst du spielerisch das Interesse an guter Ernährung bei deinem Kind!

2) Mittagessen Ideen für Kinder
Kinder sind oft wählerisch und stehen "neuen" Lebensmitteln kritisch gegenüber. Das muss aber nicht heißen, dass immer die gleichen Gerichte auf den Teller kommen müssen. Hier sind unsere liebsten, kinderfreundlichen Rezepte für's schnelle Mittagessen - die du in 30 Minuten zubereiten kannst:






- Zucchini Puffer
- Kinder-Erbsensuppe mit Wienerwürstchen
- Falafel in Cashew-Curry-Sauce
- Fenchel-Birnen-Nudeln für Kinder
- Karottenwaffeln
- Spinat, Spiegelei & Kartoffelbrei
Du hast an manchen Tagen doch noch etwas Puffer? Dann probier doch mal die folgenden Rezepte aus. Für diese brauchst du etwas mehr Zeit. Das Gute ist, dass sie eine Zwischenzeit - z.B. wenn der Auflauf im Ofen oder die Suppe am Köcheln ist, beinhalten. In dieser Zeit kannst du den Tisch decken, mit den Kindern spielen oder die Zeit anderweitig nutzen.



- Gnocchi Auflauf mit Spinat
- Kartoffelsuppe mit Würstchen
- Ofenkartoffeln mit verstecktem Spinat
3) Wie sieht ein gesundes Mittagessen für Kinder aus?
"Mama, ich hab Hunger!" - damit du das nicht schon eine Stunde nach dem Mittagessen zu Ohren bekommst, sollte das Mittagessen für Kinder ausgewogen und sättigend sein. Bestenfalls versorgt das Mittagessen dich und deine Kinder mit genügend Energie bis zum Abend oder späten Nachmittag. Ist die Mahlzeit zu klein oder snacken wir um die Mittagszeit nur, dann wartet die nächste Hungerattake nicht lange und der Körper ist dauerhaft gestresst. Also, lieber gleich vollwertig essen und den Heißhunger vorbeugen!
Das Wichtigste beim Mittagessen für Kinder auf einen Blick:
- Ein Drittel des Mittagessens sollten komplexe Kohlenhydrate wie z.B. gekochte Kartoffeln, Naturreis, Quinoa oder Vollkornnudeln sein. Einfach öfter Vollkornnudeln statt Weißmehl ist wirklich schon die halbe Miete!
- Ein Drittel sollten Proteinreiche Nahrungsmittel ausmachen, sie werden langsam verdaut und sorgen so für ein langes Sättigungsgefühl, am besten auf pflanzlicher Basis
- Ein Drittel, bestenfalls 2 (Kinder)-Hände voll Gemüse: die gesunden Ballaststoffe sättigen und geben viel Energie für die zweite Tageshälfte. Am besten kochst du die Möhren nicht komplett zu Brei, damit die guten Vitamine enthalten bleiben!
- Etwas hochwertige Fette durch Leinöl oder Avocado fördern die Aufnahme fettlöslicher Vitamine
- Flüssigkeitsmangel kann sich durch Müdigkeit äußern, daher sollte zum oder nach dem Essen ein großes Glas Wasser getrunken werden
- Die deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugenmedizin empfielt eine Ernährung gemäß der Ernährungs-Ampel, welche Milch und Fleischprodukte reduziert und Süßwaren als rot - also "sehr sparsam" einstuft

Burger mit Pommes oder Reis mit Gemüse? Es ist nicht nur wichtig, dass gegessen wird, sondern auch, was gegessen wird. Fertiggerichte oder fettige Mahlzeiten liegen schwer im Magen und beanspruchen unseren Körper noch eine Weile nach dem Essen. Sie bestehen oft aus raffinierten, oder auch "leeren" Kohlenhydraten (z.B. Weismehl, weißer Reis, Zucker) und erhöhen den Blutzuckerspiegel. Daraufhin produziert der Körper als Gegenreaktion Insulin, um den Blutzuckerspiegel wieder zu senken. Dieses Hin- und Her macht müde, und oft wieder hungrig auf Süßspeisen. Wo uns einige Gerichte Energie geben, wird diese Energie bei falschen Mahlzeiten für die Verdauung gebraucht und fehlt uns und den Kindern somit am Nachmittag bei den Aktivitäten.
Insbesondere jüngere Kinder sind noch nicht festgefahren in dem, was ihnen schmeckt oder nicht schmeckt. Verschiedene Gerüche, Farben, Konsistenzen und Geschmäcker wecken die Neugier und machen das Essen aufregender für sie. Involvierst du sie dann noch in die Zubereitung - zum Beispiel beim Pizza belegen oder Kartoffeln schälen - punktest du gleich doppelt. Denn eine selbst belegte Pizza ist aufregender als die Tiefkühl-Variante und Kartoffeln, die selbst geschält wurden, schmecken soo viel besser!
💡
Wusstest du? Die in den ersten Lebensjahren geprägten Essgewohnheiten werden oft bis in das Erwachsenenalter beibehalten, so die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin. Bekommen wir schon von Klein auf leckere und ausgewogene Antworten auf die Frage, was gegessen wird, hat das langfristig positive Auswirkungen. Damit die Frage "Was essen wir heute?" nicht zur Last wird, hilft Choosy gerne aus!
4) „Das mag ich nicht” war gestern

Ist dein Kind ein Gemüsemuffel? Dann gestaltet sich das Kochen meist schwieriger. Das ist aber überhaupt nichts schlimmes, sondern ganz normal: Bei der Geburt haben wir etwa 10.000 Geschmacksrezeptoren. Diese sterben aber im Laufe des Lebens immer mehr ab. Dadurch verändert sich für Kinder der Geschmack, was sich dann vor allem in den Bitterstoffen vieler Gemüsesorten bemerkbar macht. Bestes Beispiel: der Rosenkohl!
Wenn unsere Kinder viele Gemüsesorten ablehnen, gibt es einige bewährte Tipps, wie Gemüse in das Mittagessen integriert werden kann:
- Gemüse wie Karotten oder Kürbis lässt sich super in Kartoffelpüree oder Nudelauflauf verstecken
- Das Auge isst mit und kann sogar Gemüseverweigerer überzeugen: Ob Brokkoli-Augen oder Karotten-Beine, kreativ werden lohnt sich
- Lass deiner Fantasie freien Lauf! Zu hören, dass auch starke Dinos oder die Lieblings-Disney-Figur Gemüse für seine Kräfte braucht, kann Kinderaugen zum Strahlen bringen
- Routinen, die Kinder von selbst motivieren, Gemüse zu sich zu nehmen: Eine Abendmöhre schlägt die konventionelle Möhre um Längen und eine Brokkolibrise oder ein Tomatenzauber wirkt Wunder
- Nicht gleich aufgeben! Während Karotten gekocht gar nicht schmecken, schmecken sie roh und knackig manchmal schon viel besser
💡
Passiert es dann doch mal wieder, dass du auffliegst, ist im Zweifel einfach Choosy Schuld! Wenn sich die Kinder beschweren, kannst du in Zukunft einfach sagen: „Das hat Choosy vorgeschlagen. Wie viele Sterne wollt ihr Choosy für das Rezept geben?"
Du hast alles schon versucht, aber dein Kind mag einfach keinen Blumenkohl? Kein Problem - irgendwas, was nicht schmeckt, gibt es immer! Wir kennen das Problem und haben deswegen Choosy entwickelt. Dort kannst du Zutaten, die bei euch für schlechte Stimmung sorgen, ausschließen und bekommst passende Rezepte angezeigt. Außerdem gibt es noch einen Clou: Die Choosy KI lernt, was euch schmeckt, sodass das Rezepte suchen weniger mühsam ist. Und das alles ganz kostenfrei!

5) Wann sollten Kinder Mittagessen?
Grundsätzlich gibt es natürlich keine fixen Vorgaben für die besten Essenszeiten, jedoch können wir uns an Richtwerte halten, um unsere Körper optimal zu versorgen und das Beste aus dem Tag rauszuholen. Nach dem Frühstück, bei welchem die Uhrzeit von Person zu Person variiert, sollte die nächste Hauptmahlzeit, das Mittagessen, erst nach vier bis sechs Stunden eingeplant werden. Da Kinder oft in der Kita frühstücken, ist das dann meist zwischen 12 und 14 Uhr. Genau so kann auch wieder den Abstand zum Abendessen berechnet werden.
Mittagessen auslassen und gemeinsam groß zu Abend essen? Keine gute Idee, denn besonders Kinder brauchen Energie und sind sonst schnell unterversorgt - und dadurch unkonzentriert, schlapp oder quengelig.
💡
Kommt im Laufe des Tages zwischen Mittag- und Abendessen noch Hunger auf? Dann sind gesunde Snacks wie Nüsse oder Obst eine ideale Wahl - sie sind gesund, haben einen hohen Energiegehalt und sättigen gut.
6) Mehr Mittagessen Ideen für deinen Alltag
Jetzt weißt du, wie wichtig das Mittagessen für Dich & die Kinder ist und worauf du achten kannst und hast bereits erste, schnelle Mittagessen Rezepte für die Familie. Wenn du dir den Alltag noch einfacher machen möchtest, kannst du die Essensplanung komplett an Choosy übergeben.

👩🏼🍳 Von 1500 Rezepten findet die Choosy genau das, was deiner Familie schmeckt und gut tut und schlägt dir passende Rezepte für die ganze Woche vor
⏰ Du kannst deine Vorlieben, wie Zeit, Geldbudget oder Unverträglichkeiten mit wenigen Klicks angeben und die Planung an Choosy abgeben
👵🏻 Wenn du mal keine Inspiration brauchst, sondern auf Oma's Gulasch zurückgreifen willst, auch kein Problem! Du kannst deine eigenen Rezepte ganz einfach eintragen und in deinen Plan mit aufnehmen. So siehst du auch, wie gesund diese denn sind.
🛒 Überraschung, das war immer noch nicht alles! Die Einkaufsliste bekommst du automatisch dazu - perfekt, wenns schnell gehen, aber lecker & gesund sein soll.
Alle Rezepte findest du hier:

11.12.2023
4
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Wochenplan KW 51: Wochenplanung im Weihnachtsfieber
Und, bist du schon richtig in der Weihnachtszeit angekommen? Im Plan für diese Woche ist bereits ein Weihnachtsessen mitgeplant - denn am Sonntag ist schon Heiligabend. Für den besonderen Anlass haben wir Dir am Ende mehrere mögliche Weihnachtsrezepte rausgesucht - in vegan und für Fleischesser. So wird das Weihnachtsfest zu einem richtigen Genuss.
Dieser Wochenplan versorgt dich wie immer mit wichtigen Nährstoffen und bildet die grundlage für eine gesunde, stressfreie Woche. Lass uns gleich beginnen!
Montag, 18.12.2023: Winterlicher Kichererbsensalat
Kichererbsen gehören zu den gesündesten Hülsefrüchten. Das Tolle an Ihnen: Sie sind super kombinierbar. Ob mit Pasta, in Hummus, in einem sommerlichen oder wie hier in einem winterlichen Salat - sie überzeugen immer! Diesen Salat hast du in nur 15 Minuten zubereitet, er sättigt gut und enthält viele Proteine. Guten Appetit!

Dienstag, 19.12.2023: Käsespätzle
Diese klassischen Käsespätzle sind ebenfalls innerhalb von 15 Minuten gemacht. Dazu kannst du idealerweise noch etwas Gemüse kombinieren oder einen Salat deiner Wahl dazu machen.

Mittwoch, 20.12.2023: Green One Pot Rice
Dieses grüne, frische Gericht stärkt dich mit wichtigen Vitaminen und Nährstoffen - und schmeckt sehr besonders! In 30 Minuten erledigt und der Pluspunkt: Du machst wenig Geschirr schmutzig, da du alles in einem Topf zubereitest.

Donnerstag, 21.12.2023: Grüne Shakshuka
Schakschuka ist eine Spezialität der nordafrikanischen Küche und bedeutet übersetzt "Mischung". Es wird traditionell aus pochierten Eiern in einer Sauce aus Tomaten, Chilischoten und Zwiebeln zubereitet, diese Version mit Lauchzwiebeln und Spinat schmeckt jedoch auch sehr lecker!

Freitag, 22.12.2023: Weißer Bohnen Eintopf
Wer liebt Eintöpfe um diese Jahreszeit auch so sehr wie wir? Dabei kann man mit den Zutaten so viel variieren, dass es nie langweilig wird! Dieser Eintopf mit weißen Bohnen ist sehr proteinreich und gesund.

Samstag, 23.12.2023: Blumenkohlauflauf
Perfekt, wenns auch am Wochenende nicht zu lange gehen soll: der Auflauf ist von den auf den ersten Blick lang erscheinenden 50 Minuten nämlich 30 Minuten im Ofen. Einfach, lecker und schmeckt garantiert der ganzen Familie!

🎄 Sonntag, 24.12.2023: Coq au vin
Coq au Vin ist ein französisches Nationalgericht mit Hähnchen in Weißwein. Es eignet sich super für Heiligabend, da es etwas aufwändiger ist, aber lange Zeit im Ofen sein muss und in der Zwischenzeit der Tisch gedeckt oder die Vorspeise zubereitet werden kann. Dazu wird klassischerweise Baguette gegessen!

🎄 Sonntag, 24.12.2023: Knödel mit Pilzragout
Wer sagt, dass an Weihnachten nicht auch vegan gegessen werden kann? Dieses vegane Pilzragout schmeckt köstlich! Es ist einfach zubereitet und genauso festlich wie viele Fleischrezepte. Guten Appetit!

Einkaufsliste Wochenplan KW 51
Damit du alle Zutaten entspannt auf einmal besorgen kannst, und nicht am Samstag vor Weihnachten noch durch die überfüllten Supermärkte hetzen musst, kommt hier deine fertige Einkaufsliste. Sie ist für 2 Personen erstellt, du kannst sie natürlich anpassen. Wenn ihr an Weihnachten Gäste bekommt, kannst du in der Choosy App auch die Portionen einzelner Tage anpassen und bekommst automatisch die passende Einkaufsliste für deine Angaben.
Hinweis: Für das Weihnachts-Menü wurden alle Zutaten ganz unten nach Rezept aufgelistet, damit du nicht aus Versehen die Zutaten für das vegane und das normale Essen besorgst!
Obst & Gemüse
- Blumenkohl 1x
- Brokkoli 0.5x
- Dill 2 Handvoll
- Grünkohl 0.5 Packung
- Ingwer 1cm
- Kartoffeln (mehligkochend)
- Lauchzwiebeln 5 Bund
- Limette 1x
- Rosmarin 1 Zweig
- Rote Bete (gekocht) 200g
- Rucola 2 Handvoll
- Röstzwiebel 4 EL
- Spinat 200g
- Weiße Champignons 300g
Molkereiprodukte & Eier
- Bergkäse 200g
- Ei 6x
- Feta 70g
- Gouda (gerieben) 100g
- Hafermilch oder normale Milch 450ml
- Hafersahne oder normale Sahne 200ml
Backzutaten
- Semmelbrösel
- 3 EL
Nudeln, Reis & Getreide
- Jasminreis
- 150g
Konserven
- Kichererbsen (Dose) 200g
- Wei0e Bohnen (Dose) 1 gr. Dose
Fertiggerichte
- Spätzle
- 500g
Tiefkühl
- Erbsen 2 EL
- Petersilie 1 EL
- Prinzessbohnen 50g
🎄 Für das Coq au vin
- Karotten 65g
- Rosmarin 1 Zweig
- Thymian 3 Zweige
- Weiße Champignons 65g
- Hähnchenkeule 2-3
- Weißwein (trocken) 165ml
🎄 Für die Knödel mit Pilzragout
- Braune Champignons 200g
- Rote Zwiebeln 2x
- Hafermilch 250ml
- Weizenbrötchen 3x
- Semmelbrösel 3 EL
- Rotwein 1 Schuss
- Margarine 2 EL
Wochenplan mit Einkaufsliste für jede Woche
Mit der Choosy App möglich: Ganz nach deinen Präferenzen und Budget bekommst du einen fertigen Wochenplan. Probier's aus!

04.12.2023
3
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Wochenplan KW 50: Gesunde Wochenplanung fürs Essen
Im Dezember hat besonders Kohlgemüse, Porree und Feldsalat Saison. Diese Woche erwarten dich in deinem gesunden Wochenplan deshalb leckere Rezepte mit Rosenkohl, Feldsalat oder Lauchzwiebeln. Sei gespannt - bestimmt wirst du wieder einige, neue Rezepte für Dich entdecken.

Wochenplan KW 50
Schauen wir uns den Plan direkt an. Wie immer sind unter der Woche besonders schnelle Rezepte, die 30 Minuten nicht übersteigen, eingeplant - dafür darf es am Wochenende auch mal etwas länger gehen.
Montag, 11.12.2023: Nudeln mit Feldsalat-Walnuss-Pesto
Feldsalat kann nicht nur super als Vorspeise oder Beilage gegessen werden, sondern eignet sich auch für ein cremiges Pesto. Zusammen mit Walnüssen und Cranberries ein tolles Gericht im Winter. Pluspunkt: In nur 15 Minuten stehen Nudeln mit Pesto auf dem Tisch!

Dienstag, 12.12.2023: Käse-Lauch-Hack-Suppe
Porree, oder auch Lauch, ist in den Wintermonaten ebenfalls sehr beliebt. Da die Lebensmittel, die Saison haben, günstiger sind, ist das Rezept hier im Dezember besonders gut. Dabei muss es kein veganes Hack, wie in dem Rezept sein. Du kannst die Suppe auch mit normalem Hackfleisch zubereiten, das du vorher kurz in der Pfanne anbrätst.

Mittwoch, 13.12.2023: Bratnudeln mit Möhren und Lauchzwiebeln
Dieses asiatisch angehauchte Nudelrezept ist super für die Mittagspause oder den Feierabend! Ein richtiges Wohlfühl-Gericht.
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Die Rezepte kommen aus der Choosy App. Die App erledigt dir sowohl die Essensplanung als auch den Einkauf - so macht Kochen wieder richtig Spaß. Möchtest du, dass dein Plan auf deine individuellen Präferenzen wie Budget, Geschmack oder Zeit angepasst ist, kannst du dir diesen jede Woche kostenfrei erstellen lassen!
Donnerstag, 14.12.2023: Gnocchi-Pfanne mit Frischkäse
Gnocchis sind super schnell zubereitet und sättigen gut. Diese Gnocchi-Pfanne mit Frischkäse und Zucchini ist sehr einfach, das schaffen sogar Kochmuffel! Es eignet sich auch super für Kinder, da keine besonders exotischen Gewürze oder Zutaten verwendet werden.

Freitag, 15.12.2023: Shaved Zucchini Salat
Salat kann auch satt machen: Dieser Zucchini Salat mit Kichererbsen, Lauch, und Haselnüssen schmeckt unglaublich besonders und lecker. Dazu eignet sich z.B. Baguette super!

Samstag, 16.12.2023: Champignons und Raclette Flammkuchen
Raclette ist zwar das Silvesterrezept schlechthin, aber gegen einen Flammkuchen mit Raclette-Käse und Champignons spricht in der Vorweihnachtszeit gar nichts. So kommt schonmal die Vorfreude auf Silvester auf, oder nicht?

Sonntag, 17.12.2023: Rosenkohl mit Curry, Sesam und Tofu
Wie kann man das Wochenende besser ausklingen lassen, als mit diesem leckeren, saisonalen Curry mit Rosenkohl, Sesam und Tofu? Das Gericht wärmt von innen und stärkt uns mit gesunden Nährstoffen.

Einkaufsliste für deinen Wochenplan: Kalenderwoche 50
Damit deine Woche noch entspannter wird, kannst du gleich alle Zutaten für die sieben Rezepte auf einmal besorgen. Idealerweise machst du das am Samstag oder Montag direkt. Die Zutatenliste findest du im Folgenden (für 2 Personen):
Obst & Gemüse
- Dill 1 Bund
- Feldsalat 60g
- Granatapfel 0.5x
- Karotte 1.5x
- Kartoffeln 375g
- Lauch 1 Stange
- Lauchzwiebeln 1.5 Bund
- Minze 0.5 Bund
- Rosenkohl 500g
- Rote Paprika 1x
- Tomaten 2x
- Weiße Champignons 350g
- Zitrone 1x
- Zucchini 3.5x
Molkereiprodukte & Eier
- Creme fraiche 100g
- Frischkäse 75g
- Raclettekäse 250g
- Soja-Kochcreme 125ml
Fleisch & Fisch
- Hackfleisch (vegan oder normal)
- 200g
Backzutaten
- Haselnüsse (ganz)
- 50g
Nudeln, Reis & Getreide
- Bandnudeln 200g
- Vollkornreisnudel 200g
Konserven
- Kichererbsen (Dose)
- 1 Dose
Fertiggerichte
- Gnocchi
- 1 Packung
Süßes & Salziges
- Erdnüsse (geröstet, ungesalzen)
- 2 Handvoll
Feinkost
- Sambal Oelek 0.5 TL
- Sojasauce (dunkel) 35ml
Essig & Öl
- Apfelessig
- 4 EL
Vegan/Veggie-Produkte
- Geriebener Käse (vegan) 125g
- Hefeflocken 1.5 EL
- Parmesan (vegan) 10g
- Soja Granulat 75g
- Tofu 1 Packung
Nüsse
- Sesamsamen (ungeschält) 2 EL
- Walnüsse 20g
Wochenplan mit Einkaufsliste für jede Woche
Mit der Choosy App möglich: Ganz nach deinen Präferenzen und Budget bekommst du einen fertigen Wochenplan. Probier's aus!

04.12.2023
6
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Grünkohl: Zubereitung, Rezepte & alles, was du sonst wissen musst
Grünkohl, auch als "Wintergemüse" bekannt, ist ein Blattgemüse, das in den letzten Jahren einen regelrechten kulinarischen Aufschwung erlebt hat. Mit seinem intensiven Geschmack und seinem beeindruckenden Nährstoffprofil verdient Grünkohl einen genaueren Blick. Du erfährst gleich alles, was du über Grünkohl wissen musst: Von seinem frostigen Ursprung bis hin zu seinen magischen Nährstoffen. Bereit für eine Reise samt leckerer Rezepte und dem Geheimnis, warum Oma's Grünkohl einfach unschlagbar ist?
1) Grünkohl: Das Wichtigste im Überblick
Grünkohl gehört zur Familie der Brassicaceae, auch als Kreuzblütengewächse bekannt. Diese Gemüsefamilie umfasst auch andere beliebte Mitglieder wie Brokkoli, Rosenkohl und Senf. Was die Brassicaceae besonders macht, ist ihr hoher Gehalt an Glucosinolaten, also sekundären Pflanzenstoffen, die antioxidative Eigenschaften besitzen und mit verschiedenen gesundheitlichen Vorteilen in Verbindung gebracht werden, darunter entzündungshemmende Wirkungen und potenzieller Schutz vor bestimmten Krebsarten. Daher macht Grünkohl nicht nur geschmacklich Freude, sondern bringt auch einen gesunden Nutzen auf den Teller.
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Falls dir der Name so gar nichts sagt: Je nach Region hat Grünkohl unterschiedliche Namen. Folgende Bezeichnungen gibt es neben "Grünkohl" auch noch: Braunkohl, Federkohl, Hochkohl, Winterkohl und Strunkkohl.

2) Saison: Wann und wo wächst Grünkohl?
Grünkohl ist ein typisches Wintergemüse und hat seine Hochsaison von Oktober bis März. Hauptanbaugebiete befinden sich vor allem in Deutschland, den Niederlanden und Dänemark. Die robuste Pflanze trotzt auch frostigen Temperaturen und entwickelt dadurch ihren charakteristischen, leicht süßlichen Geschmack.
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Durch den Winter begleiten uns zahlreiche nährstoffreiche Gemüsearten, die geschmacklich eine tolle Abwechslung in die Küche bringen, so zum Beispiel auch die Pastinake.
3) Lagerung: So hält sich Grünkohl länger
Die richtige Lagerung ist entscheidend, um die Frische von Grünkohl zu bewahren. Am besten eignet sich das Gemüsefach im Kühlschrank. Du solltest den Grünkohl niemals bei Raumtemperatur lagern, da er es sehr kühl mag. Es gibt noch ein paar bewährte Tipps, mit denen du die Haltbarkeit von Grünkohl besser machst:
- Gebe den Grünkohl in einen luftdichten Behälter oder in ein Küchentuch
- Wasche den Grünkohl vorher nicht ab, da das die Haltbarkeit verschlechtern kann
- Schneide ihn nicht, sondern lege ihn im Ganzen in den Kühlschrank
Mit diesen Tipps bleibt der Grünkohl sogar bis zu einer Woche knackig und schmackhaft!
Kann man Grünkohl einfrieren?
Ja, Grünkohl kannst du sehr gut einfrieren. Mit den folgenden Schritten hält sich das Gemüse im Gefrierfach bis zu einem Jahr:
- Lasse den Grünkohl kurz in kochendem Salzwasser garen
- Schrecke ihn dann kurz mit Eiswasser ab
- Trockne ihn anschließend gründlich ab
- Gebe ihn schließlich in einen Gefrierbeutel
4) Geschmack: Wie schmeckt Grünkohl?
Grünkohl zeichnet sich durch seinen kräftigen Geschmack aus, der eine Mischung aus würzig und leicht süßlich ist. Durch Frost wird die Stärke in den Blättern in Zucker umgewandelt, was den Geschmack süßlich macht und gleichzeitig die Bitterstoffe reduziert.
5) Nährstoffe: Das steckt wirklich drin
Grünkohl ist ein wahres Superfood und punktet mit einem beeindruckenden Nährstoffprofil. Reich an Vitamin C, K, A sowie Eisen und Ballaststoffen, stärkt er das Immunsystem, fördert die Blutgerinnung und unterstützt die Verdauung.
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Übrigens: In Grünkohl steckt mehr Eisen als in Fleisch, was ihn besonders für Vegetarier und Veganer zu einem wichtigen Lebensmittel macht.
Nährwerte pro 100g
Diese Nährstoffe tragen zu einer gesunden Immunfunktion, Blutgerinnung, Knochengesundheit und Verdauung bei. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Werte Durchschnittswerte sind und je nach spezifischer Sorte und Anbauumgebung variieren können.
6) Ist Grünkohl gesund?
Ja, Grünkohl gilt als äußerst gesund. Warum? Er ist..
.. reich an Nährstoffen: Grünkohl ist eine ausgezeichnete Quelle für viele wichtige Nährstoffe. Er enthält hohe Mengen an Vitamin C, das das Immunsystem stärkt, sowie Vitamin K, das für die Blutgerinnung und die Knochengesundheit wichtig ist. Darüber hinaus liefert er Vitamin A, Folsäure, Eisen, Calcium und Magnesium.
.. antioxidativ: Grünkohl enthält eine Vielzahl von Antioxidantien, darunter Flavonoide und Carotinoide. Diese Verbindungen helfen, Zellen vor schädlichen freien Radikalen zu schützen, was dazu beiträgt, den Alterungsprozess zu verlangsamen und das Risiko von chronischen Krankheiten zu reduzieren.
.. entzündungshemmend: Die im Grünkohl enthaltenen Antioxidantien haben auch entzündungshemmende Eigenschaften. Chronische Entzündungen werden oft mit verschiedenen Krankheiten in Verbindung gebracht, von Herzkrankheiten bis hin zu Krebs, und der Verzehr von entzündungshemmenden Lebensmitteln wie Grünkohl kann dazu beitragen, dieses Risiko zu verringern.
.. ballaststoffreich: Grünkohl ist eine gute Quelle für Ballaststoffe, die die Verdauung fördern und das Sättigungsgefühl unterstützen. Eine ballaststoffreiche Ernährung kann auch den Blutzuckerspiegel stabilisieren und das Risiko von Herzkrankheiten senken.
.. kalorienarm: Grünkohl ist kalorienarm und kann daher eine nährstoffreiche Option für diejenigen sein, die ihre Kalorienaufnahme im Auge behalten möchten. Dies macht ihn zu einem idealen Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung.
7) Grünkohl kochen wie Oma: Wie bereitet man Grünkohl zu?
Vor der Zubereitung solltest du erstmal die Blätter von den Stielen und Blattrippen befreien. Danach wäschst du den Grünkohl gründlich, da er oft sehr sandig ist. Jetzt schneidest du den Grünkohl in Streifen und
- blanchierst ihn entweder kurz in Salzwasser, also kochst ihn kurz auf und schreckst ihn dann mit kaltem Wasser ab
- oder dünstest ihn in etwas Öl oder Schmalz
Wichtig ist, dass du den Kohl nicht zu lange kochst, damit möglichst viele Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Die traditionelle Zubereitung von Grünkohl erfordert Zeit und Geduld. Typisch ist die Verwendung von deftigem Speck, Zwiebeln und Brühe. Gemeinsames Schmoren verleiht dem Gericht eine besondere Note. Ein perfektes Wohlfühlessen für kalte Tage!
8) Kann man Grünkohl roh essen?
Grundsätzlich ist es möglich, Grünkohl roh zu essen, aber der Geschmack kann intensiver und bitterer sein. Für Salate sollte der Grünkohl vorher in feine Streifen geschnitten und mit einer sauren Komponente, wie Zitrone oder Essig, mariniert werden, um den Geschmack etwas zarter zu machen. Isst du den Grünkohl abends, schonst du deine Verdauung, indem du ihn warm zubereitest, da Rohkost abends schwer im Magen liegen kann.
9) Die leckersten Grünkohl Rezepte
Ob als Eintopf, Curry oder Pesto – die Vielfalt der Zubereitungsmöglichkeiten von Grünkohl ist beeindruckend. Wahrscheinlich kennst du das klassische Grünkohl Rezept mit Kassler und Mettwürstchen.

Das schmeckt sehr lecker, keine Frage! Aber es lohnt sich definitiv auch mal folgende, leckere und gesunde Grünkohl-Rezepte auszuprobieren:





Grünkohl: Das Superfood für deine Küche
Das Fazit ist: Grünkohl ist nicht nur ein hervorragendes Wintergemüse, sondern auch ein echtes Superfood. Sein unverwechselbarer Geschmack und die zahlreichen gesundheitlichen Vorteile machen ihn zu einer idealen Zutat für eine ausgewogene Ernährung. Probier ihn in verschiedenen Variationen aus und genieße die köstlichen Möglichkeiten, die Grünkohl in der Küche bietet!

Mehr Rezepte in der Choosy-App

30.11.2023
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Gesundes Frühstück: Frühstücksideen, Frühstück für Kinder & mehr!
Gehörst du zu denjenigen, die morgens ohne ein gutes Frühstück nicht ansprechbar sind? Oder bist du doch einer von denen, die morgens keinen Bissen runterkriegen? Und was ist davon jetzt gesünder? In diesem Artikel erfährst du alles, was du über ein gesundes Frühstück - und damit den besten Start in den Tag - wissen musst.
1) Wie das Frühstück unseren Tag beeinflusst

Das Frühstück wird oft als Wichtigste Mahlzeit des Tages angepriesen. Und das nicht ohne Grund: unsere körperliche und geistige Lern- und Leistungsfähigkeit hängt stark von den Nährstoffen ab, die wir am Morgen zu uns nehmen.
Wenn wir morgens aufwachen, wurde unserem Körper viele Stunden keine Nahrung zugeführt, das bedeutet aber nicht, dass er nicht aktiv war. Ganz im Gegenteil: unser Körper war viele Stunden an zahlreichen Prozessen beschäftigt. Damit wir uns morgens erholt fühlen, arbeitet unser Stoffwechsel aktiv, Zellen erneuern sich und unser Körper entgiftet sich. Für diese Prozesse wird ein Großteil der Energie, also unserem Grundumsatz, benötigt. Das ist der Grund, warum viele Menschen sich nach einem Frühstück gestärkt fühlen: Der Körper bekommt durch die richtige Zufuhr an Lebensmitteln neue Energie für den Tag. Isst du jedoch zu viel oder schlichtweg nicht richtig, kann dir dein Frühstück auch Energie rauben.
Besonders, wenn wir morgens auf die Arbeit oder in die Schule gehen, braucht unser Körper eine Menge Energie, die wir ihm mit unserem Frühstück geben können. Wusstest du, dass unser Gehirn 20% unserer täglichen Energiezufuhr benötigt? Das ist auch der Grund, warum sich viele Menschen ohne eine morgendliche Mahlzeit unkonzentriert fühlen.
Über den Tag verteilt haben wir alle einen individuellen Grundumsatz. Das ist ganz einfach die Menge an Energie, die dein Körper täglich benötigt, um alle lebenswichtigen Funktionen aller Organe zu erhalten. Den Grundumsatz müssen wir täglich durch unsere Nahrung aufnehmen, idealerweise über den Tag verteilt. Deshalb wirkt sich dein Frühstück auch auf deinen restlichen Tag und darauf, wie viel du danach isst, aus.
2) Welche Auswirkungen kein Frühstück hat
Kein Frühstück oder Frühstück? Diese Debatte wird noch immer heiß diskutiert und Wissenschaftler sind sich hier nicht einig.
Auf der einen Seite
- ist unser Stoffwechsel zwischen sechs und neun Uhr morgens am aktivsten
- wird gemäß der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlen, innerhalb der ersten zwei Stunden nach dem Aufwachen eine Mahlzeit einzunehmen
- sollen Menschen, die frühstücken, gesünder leben und seltener an Übergewicht, Herzkrankheiten oder Diabetes erkranken
Auf der anderen Seite
- behaupten Wissenschaftler wie Terence Kealey, dass Frühstück gefährlich für uns ist
- soll Frühstücken das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Übergewicht und Diabetes erhöhen
- wird der Blutzuckerspiegel, der morgens sowieso schon hoch ist, durch das Frühstück noch höher, wodurch Insulin ausgeschüttet wird, das uns wiederum ganz schnell wieder hungrig werden lässt
Fest steht, und das haben wir auch in der Evolution gesehen: Unser Körper ist nicht zwingend auf ein Frühstück angewiesen. Das trifft jedoch nicht auf alle Menschen zu. Besonders Kinder und Jugendliche, Diabetiker, Schwangere und Stillende sollen vollwertig frühstücken.
Bist du ein Mensch, der morgens keinen Bissen runter kriegt, und der nicht zu einer dieser Personengruppen gehört, kannst du problemlos darauf verzichten. Vorausetzung ist aber, dass du über den Tag verteilt deinen Grundumsatz deckst. Bist du ein Mensch, dem das Frühstück am Herzen liegt, ist auch das völlig fein. Wichtig ist nämlich, was du frühstückst. Das schauen wir uns jetzt mal an!
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Wie du deinem Körper morgens was Gutes tun kannst: Trinke nach dem Aufstehen ausreichend Wasser. So kann der Körper die Giftstoffe, die er in der Nacht abgebaut hat, schnell ausscheiden. Außerdem wird so dein Kreislauf angeregt.
3) Was gehört zu einem gesunden Frühstück?
Ob du morgens ein Schokocroissant oder ein Vollkornbrot isst, macht einen riesen großen Unterschied. Durch die große Auswahl an Müslis & co besteht die Gefahr, dass wir gleich morgens leere Kohlenhydrate, Zucker und schlechte Fette zu uns nehmen.
Das Wichtigste zum Frühstück im Überblick:
- Komplexe Kohlenhydrate, z.B durch Vollkornbrot oder Haferflocken sind beim Frühstück wichtig und geben viel Energie
- Am besten ist es, wenn du die kohlenhydratreichen Lebensmittel mit eiweißreichen Lebensmitteln, z.B. Joghurt, Quark oder Käse, kombinierst
- Wie bei jeder Mahlzeit des Tages, solltest du Obst und Gemüse auch in dein Frühstück integrieren
- Zu viel Fett kann müde machen, daher ist es optimal, lediglich etwas gesunde Fette wie Nüsse oder Avocado zu integrieren und ungesunde Fette wie Wurst
- Ballaststoffen lassen uns länger satt bleiben, z.B. Nüsse und Samen
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Achtung: Besonders in Frühstücksprodukten steckt oft sehr viel Zucker: Ob Müsli-Mischungen, Riegel, Joghurt oder Säfte und Drinks - greife lieber zur ungesüßten Variante und helfe mit etwas Honig oder (getrockneten) Früchten nach.
4) Frühstücksideen: Was kann man gesundes zum Frühstück essen?
🍞 Bist du ein Brotesser, ist ein Vollkornbrot mit einem nicht zu fettigen Käse oder Hummus toll. Das kannst du mit etwas Gurke oder Tomate toppen. Für die Proteine kannst du es außerdem mit einem Spiegel- oder Rührei belegen. Noch besser ist eine vegane Variante, z.B. mit Räuchertofu.
🥣 Bist du eher Team Müsli, kannst du dir ein gesundes Porridge aus Haferflocken, Milch und Honig zusammenrühren. Das toppst du dann mit getrockneten oder frischen Früchten und etwas Lein- oder Chiasamen.
🍮 Chiapudding ist auch ein tolles Frühstück. Dazu gibst du Chiasamen in ein Glas oder eine Schüssel mit Milch und lässt sie über Nacht ziehen. Die Toppings kannst du auch schon am Abend dazugeben. Schon ist dein gesundes Frühstück am Morgen fertig. Besonders toll, wenn du dein Frühstück to-go mitnehmen möchtest!
🍊 Für alle, die morgens nicht viel runterkriegen, sind Smoothies eine tolle Alternative. Dort kannst du so ziemlich alles verbrauchen, was du noch zuhause hast. Ob Haferflocken, Bananen, Spinat & co: die tägliche Abwechslung ist für viele gerade das Tolle. Auch hier kannst du sättigende Ballaststoffe wie Chiasamen dazugeben, damit dein Magen nicht bald wieder zu knurren beginnt.
5) Die besten Frühstücksrezepte für Dich
Unter der Woche sind die schnellen, oben genannten Ideen oft das Beste: Sie sind nicht besonders aufwändig und sparen uns so viel Zeit. Am Wochenende mögen viele Menschen es abwechslungsreich. Die folgenden Rezepte sind perfekt für's Wochenende, Feiertage oder Tage, an denen aus sonstigen Gründen mehr Zeit bleibt. Das Gute ist, sie sind fast alle in unter 30 Minuten zubereitet!




- Herbstliches Pumkin Pie Porridge
- Winterliche Stulle
- Waffeln mit Avocado und Spiegelei
- Englisches Frühstück
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Die Rezepte sind alle aus der Choosy App. Mit der App erstellst du deinen Essensplan für die ganze Woche - egal ob du neue Frühstücksideen vorgeschlagen haben möchtest, oder deine Frühstücks-Routinen einplanen willst: so hast du immer den vollen Überblick.
6) Gesundes Frühstück für Kinder
Kinder brauchen morgens genügend Energie, um sich in der Schule konzentrieren oder in der Kita austoben zu können. Für sie spielt das Pausenbrot eine wichtige Rolle. Im Grunde genommen gilt hier das Gleiche wie bereits oben erwähnt. Vollkornbrot mit entsprechendem Belag, viel frisches, saisonales Knabbergemüse und ein paar Nüsse lassen sich super in der Schule oder Kita verzehren. Auch ein Joghurt mit frischem Obst und Haferflocken können prima in einer Dose verpackt werden und bringen Abwechslung in das Vesper.

Dein Kind verweigert Gemüse oder hat keine Lust auf Brot? Versuch mal folgendes Rezept, er oder sie wird es lieben: Eine Banane, ein Ei, eine halbe Tasse Haferflocken, Gemüse nach Wahl (z.B. Spinat), Backpulver, eine halbe Tasse Milch, etwas Salz und Zimt mixen und in der Pfanne ausbacken. Passende Namen wie "Dino-Pancakes" machen die Pancakes gleich viel attraktiver und lassen keine Fragen bezüglich der Farbe im Raum!
Gesundes Frühstück - und dann?
Jetzt weißt du, wie du morgens richtig in den Tag startest! Wie du dann mit dem richtigen Mittagessen genügend Energie für den restlichen Tag hast, und mit dem richtigen Abendessen einen guten Schlaf beeinflussen kannst, erfährst du in unseren weiteren Artikeln. Und jetzt erstmal: Guten Appetit!
